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Europäische Kommission

Die Kommission lädt die Mitgliedstaaten zu Gesprächen über Kormorane ein.

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Das Treffen fand am Dienstag (28. Oktober) in Brüssel statt.

Die Europäische Kommission hat alle betroffenen Mitgliedstaaten zu einem strukturierten Dialog eingeladen, um die Herausforderungen zu erörtern, die sich ihnen bei der Bewältigung von Konflikten mit Kormoranpopulationen und Fischereien stellen könnten.

Die Bewältigung von Konflikten kann von einem kooperativen und grenzüberschreitenden Ansatz profitieren. Um diese Bemühungen zu unterstützen, organisiert die Kommission ein spezielles Treffen, das einen umfassenden Dialog mit und zwischen den EU-Mitgliedstaaten fördern soll.  

Die Diskussionen werden sich auf folgende Punkte konzentrieren:

  1. Nach Prüfung aller verfügbaren Informationen über Populationsgrößen und -trends sowie der Anwendung von Ausnahmeregelungen vom allgemeinen Schutzregime gemäß dem Vogelschutzrichtlinieund die dabei aufgetretenen Hauptprobleme;
  2. Die Diskussion befasst sich mit den administrativen und koordinativen Herausforderungen im Zusammenhang mit Ausnahmeregelungen und Konfliktmanagement. Dazu gehört der Austausch bewährter Verfahren und die Weiterentwicklung bisheriger Bemühungen, um zu ermitteln, wie die Kommission die nationalen Behörden am besten unterstützen kann. 

Hintergrund

In den letzten Jahren sind die Populationen des Kormorans (Phalacrocorax carbo) haben in einigen europäischen Regionen zugenommen, was zu vermehrten lokalen Konflikten mit Fischereiaktivitäten, einschließlich Aquakultur und Freizeitangeln, geführt hat. 

Die Vogelschutzrichtlinie schützt alle in der EU natürlich vorkommenden Wildvogelarten, einschließlich des Kormorans. Sie ermöglicht jedoch Ausnahmen vom allgemeinen Schutzregime, um schwerwiegende Schäden an den Fischbeständen zu verhindern. Viele Mitgliedstaaten nutzen diese Möglichkeit. 

Im September 2025 forderte Schweden die Kommission im Rahmen des Rates für Landwirtschaft und Fischerei auf, den Kormoran als jagdbare Art einzustufen und das Bestandsmanagement auf EU-Ebene zu koordinieren. Dieser strategische Dialog ist eine unmittelbare Folge dieser Diskussion.

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