Europäische Kommission
Das „Projects to Policy“-Seminar stellt politischen Entscheidungsträgern in Brüssel neu gestartete Sicherheitsforschungsprojekte vor
Auch dieses Jahr stellte das „Projects to Policy“-Seminar einigen der wichtigsten europäischen Entscheidungsträger in Brüssel die neu gestarteten Sicherheitsforschungsprojekte im Rahmen von Horizon Europe Cluster 3 vor. Die Veranstaltung fand am 4. und 5. Juni statt und lockte knapp 150 Teilnehmer aus über 30 Projekten, sechs EU-Agenturen und sieben Generaldirektionen der Kommission zu zweitägigen Präsentationen und Diskussionen an.
Das Projects to Policy Seminar (PPS) wird gemeinsam von der GD HOME und der Europäischen Exekutivagentur für Forschung organisiert. Es findet jährlich im Rahmen der Gemeinschaft für Europäische Forschung und Innovation für Sicherheit (CERIS) statt. Das PPS verfolgt zwei Ziele: Projektvertreter über die neuesten Entwicklungen in der EU-Politik zu informieren und politische Entscheidungsträger auf die neuesten Forschungsergebnisse und künftige innovative Lösungen aufmerksam zu machen.
Die Präsentationen im Plenum behandelten verschiedene Themen, die für Projekte von Interesse sind, darunter Ethik, Verbreitung von Projektergebnissen und Innovationsaufnahme. EU-Agenturen wie Europol, CEPOL, Frontex, EUDA, eu-LISA und der EU Innovation Hub stellten ihre Forschungsaktivitäten vor, während die GD HOME ProtectEU: Die Europäische Strategie der inneren Sicherheit und die GD ECHO präsentierten die Strategie der Bereitschaftsunion. Anschließend folgten konkretere Beispiele für Plattformen, die zur Umsetzung der Strategien beitragen können: Die DG ECHO stellte den Teilnehmern die Wissensnetzwerk zum Katastrophenschutz der Union und die GD HOME präsentierten die Europäische multidisziplinäre Plattform gegen kriminelle Bedrohungen. CERIS-Experte Umut Turksen berichtete über seine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Leitung früherer EU-Sicherheitsforschungsprojekte.
Die Plenarsitzungen wurden mit kleineren Diskussionsrunden kombiniert, die zunächst den jeweiligen Projektthemen (Grenzmanagement, katastrophenresistente Gesellschaften, Stärkung von Sicherheitsforschung und -innovation sowie Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus, einschließlich des Schutzes kritischer Infrastrukturen) folgten. Am zweiten Tag wurden die Gruppen auf vier Themenbereiche aufgeteilt, um den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, Kontakte zu knüpfen und Themen wie Notfallmaßnahmen und Krisenmanagement sowie fortschrittliche Überwachungserkennung und Robotik zu diskutieren.
Zusammenfassend bestätigte die diesjährige PPS erneut die Bedeutung dieser Netzwerkveranstaltung, die Projektleiter und Manager neu gestarteter Sicherheitsforschungsprojekte sowie politische Entscheidungsträger regelmäßig zusammenbringt. Alle Teilnehmer wurden eingeladen, die Zusammenarbeit sowohl bilateral als auch im Rahmen von CERIS fortzusetzen.
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