Zypern
Kommission zahlt im Rahmen von NextGenerationEU 37 Millionen Euro an Zypern aus
Die Europäische Kommission hat die restlichen 37 Millionen Euro im Zusammenhang mit dem Zahlungsantrag für die zweite und dritte Tranche der Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF), dem Kernstück von NextGenerationEU, an Zypern ausgezahlt.
Im September 2024 kam die Kommission zu dem Schluss, dass ein Meilenstein im Rahmen einer Reform zur Bekämpfung aggressiver Steuerplanung nicht zufriedenstellend erreicht wurde und daher suspendiert die Zahlung von 43 Mio. EUR. Zypern ergriff in den sechs Monaten nach der Aussetzung weitere politische Maßnahmen, sodass die Kommission im Juni 2025 zu dem Schluss kam, dass das ausstehende Etappenziel zufriedenstellend erreicht wurde. Diese Feststellung wurde vom Wirtschafts- und Finanzausschuss bestätigt. Dementsprechend hat die Kommission nun grünes Licht für den zuvor ausgesetzten Bruttobetrag von 43 Mio. EUR gegeben, was zu einer Zahlung von 37 Mio. EUR abzüglich der Vorfinanzierung führt.
Wie bei allen Mitgliedstaaten sind die Zahlungen an Zypern im Rahmen der Aufbau- und Resilienzfazilität leistungsbezogen und hängen von der Umsetzung der im Aufbau- und Resilienzplan des Landes beschriebenen Investitionen und Reformen ab.
Zyperns Erholungs- und Resilienzplan wird mit 1.2 Milliarden Euro finanziert, davon 1.0 Milliarden Euro als Zuschüsse und 200 Millionen Euro als Darlehen. Eine interaktive Karte Beispiele für Reformen und Investitionen, die durch die Aufbau- und Resilienzfazilität unterstützt werden, sind online verfügbar. Weitere Einzelheiten zum RRF-Zahlungsantragsprozess sind ebenfalls online zu finden.
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