Europäische Kommission
Kommission startet öffentliche Konsultation zur neuen Verbraucheragenda 2025-2030
Am 19. Mai startete die Europäische Kommission eine öffentliche Konsultation zur neuen Verbraucheragenda 2025–2030. Die neue Agenda wird den Verbraucherschutz stärken, das Wohlbefinden der Verbraucher fördern und gleiche Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen schaffen. Im Rahmen dieser Konsultation, die bis zum 11. August 2025 läuft, sind Bürger, Behörden und Interessenträger eingeladen, ihre Ideen zur weiteren Stärkung des Verbraucherschutzes in der EU auszutauschen.
Dies geschieht im Kontext der Europäischer Verbrauchergipfel 2025 fand am 20. Mai in Brüssel statt, wo der Kommissar für Demokratie, Justiz, Rechtsstaatlichkeit und Verbraucherschutz, Michael McGrath wird mit verschiedenen Interessengruppen zusammenarbeiten.
Henna Virkkunen, Executive Vice President für Technologiesouveränität, Sicherheit und Demokratie, sagte: „Die digitale Wirtschaft bietet Verbrauchern viele Vorteile. Wir müssen sicherstellen, dass sie weiterhin online geschützt sind und Zugang zu sicheren Produkten haben. Wir müssen außerdem unsere Regeln weiterhin wirksam durchsetzen. Die Einbeziehung aller Interessengruppen im Rahmen des Verbrauchergipfels und der öffentlichen Konsultation bildet eine solide Grundlage für unsere künftige Arbeit.“
Kommissar Michael McGrath erklärte: „Die Kommission hat sich verpflichtet, für die nächsten fünf Jahre eine ehrgeizige verbraucherpolitische Agenda zu entwickeln. Ein starker Verbraucherschutz ist für einen gut funktionierenden, fairen und wettbewerbsfähigen Binnenmarkt von entscheidender Bedeutung. Wir freuen uns über die Beiträge aller Beteiligten, da ihre Perspektiven für die Bewältigung künftiger Herausforderungen und Bedürfnisse von entscheidender Bedeutung sind.“
Am Rande des Verbrauchergipfels wird die Kommission die feierliche Unterzeichnung des Verbraucherschutzversprechen Zwei neue E-Commerce-Plattformen, Miravia und Trendyol, unterstützen die Initiative. Mit der Unterzeichnung der Verpflichtungserklärung schließen sich diese Unternehmen den zehn bestehenden Unterzeichnern an und verpflichten sich, über die gesetzlichen Anforderungen hinauszugehen, um Verbraucher vor unsicheren Produkten zu schützen und ihre digitalen Verbraucherrechte zu wahren. Die Kommission wird die Umsetzung dieser Verpflichtungen regelmäßig überwachen.
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