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Europäische Kommission

Kommission verlängert befristete Gleichwertigkeit für britische zentrale Gegenparteien

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Die Europäische Kommission hat beschlossen, die Gleichwertigkeit für zentrale Gegenparteien (CCPs) im Vereinigten Königreich um drei Jahre bis zum 30. Juni 2028 zu verlängern. Dieser Beschluss soll kurzfristig die Finanzstabilität der EU sicherstellen und den Finanzmarktteilnehmern in der EU Klarheit verschaffen.

Diese Fristverlängerung soll Zeit für die Umsetzung der Verordnung über europäische Marktinfrastrukturen (EMIR 3) verschaffen. EMIR 3 enthält Maßnahmen, die die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der EU-Clearingmärkte verbessern werden. Dies wird dazu beitragen, die übermäßige Abhängigkeit der EU von systemrelevanten britischen CCPs zu verringern und so mittelfristig die Risiken für die Finanzstabilität der EU zu verringern.

Die Kommissarin für Finanzdienstleistungen und die Spar- und Investitionsunion, Maria Luis Albuquerque (Abbildung) sagte: „Zentrales Clearing ist für gut funktionierende EU-Kapitalmärkte von entscheidender Bedeutung. Mit dieser Verlängerung der Gleichwertigkeit für britische CCPs sichern wir die Finanzstabilität der EU und vermeiden kurzfristige Risiken. Gleichzeitig bleiben wir entschlossen, unsere übermäßige Abhängigkeit von britischen CCPs zu verringern und so die Risiken für unser Finanzsystem zu reduzieren. Diese dreijährige Verlängerung wird es ermöglichen, dass die kürzlich vereinbarten EMIR 3-Maßnahmen in Kraft treten, das Clearing in der EU erhöhen und unser Engagement gegenüber britischen CCPs verringern.“ 

Das Entscheidung wurde im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Es tritt sofort in Kraft und gilt ab dem 1. Juli 2025, so dass für die EU-Marktteilnehmer keine Lücken oder Unsicherheiten entstehen.

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