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Europäische Kommission

Die Kommission erneuert ihre Politik gegen Mobbing und sexuelle Belästigung

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Die Europäische Kommission hat ihre Politik gegen sexuelle und psychische Belästigung überarbeitet und formelle und informelle Rechtsbehelfe für Opfer gestrafft und modernisiert. Die überarbeitete Politik basiert auf einem umfassenden Ansatz und baut auf den bereits bestehenden wirksamen Präventionsmaßnahmen auf. Außerdem wird die Stelle eines „Chefvertrauensberaters“ geschaffen, der die Politik zur Prävention und Bekämpfung von Belästigung überwacht und gleichzeitig für eine stärkere Sichtbarkeit innerhalb der Institution sorgt. 

Darüber hinaus verbessert die Reform die Verfahren im Hinblick auf die Sensibilisierung sowie die Früherkennung von Risiken, die zu Belästigungen und Eingriffen unbeteiligter Personen führen können. Schulungen werden weiterhin ein wesentlicher Bestandteil der Aktivitäten zur Belästigungsprävention sein: Alle aktuellen und neu ernannten Führungskräfte müssen an einer obligatorischen Schulung zur Prävention und Bekämpfung von Belästigungen teilnehmen.

Haushalts- und Verwaltungskommissar Johannes Hahn erklärte: „In der Kommission ist für Belästigung, egal in welcher Form, weder psychologisch noch sexuell, kein Platz. Dies muss für uns alle oberste Priorität haben. Mit dem Anspruch, mit gutem Beispiel voranzugehen, haben wir die Politik der Kommission gegen Belästigung erneuert. Grundlage hierfür waren umfassende Konsultationen mit den Bediensteten, einschließlich der Personalvertretungen und Netzwerke. Nun liegt es an uns allen, unsere Verpflichtungen täglich und überall in der Kommission umzusetzen.“

Die Bekämpfung von Belästigung geht Hand in Hand mit den Bemühungen der Kommission, eine Arbeitswelt zu fördern, die sicher und respektvoll ist und die Vielfalt unterstützt und fördert. Dies sind alles Schlüsselelemente der neue Personalstrategie der Kommission.  

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