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Europäische Kommission

Kommission begrüßt politische Einigung zum besseren Schutz der Arbeitnehmer vor der Belastung durch Blei und Diisocyanate

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Die Kommission begrüßt die politische Einigung, die am 14. November zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat über den Vorschlag der Kommission zur Änderung zweier Richtlinien erzielt wurde: für Blei, die Richtlinie zum Schutz der Arbeitnehmer vor den Risiken im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber Karzinogenen, Mutagenen und fortpflanzungsgefährdenden Stoffen am Arbeitsplatz und für Blei und Diisocyanate die Richtlinie zum Schutz der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch chemische Arbeitsstoffe am Arbeitsplatz.

Das Update wird den Schutz der Arbeitnehmer vor Gesundheitsrisiken zu verbessern im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber gefährlichen Chemikalien: Blei und Diisocyanate. Im Fall von Blei werden deutlich gesenkte Expositionsgrenzwerte dazu beitragen, gesundheitliche Probleme von Arbeitnehmern zu verhindern, die beispielsweise die Fortpflanzungsfunktionen und die Entwicklung des Fötus beeinträchtigen. Für Diisocyanate sollen neue Expositionsgrenzwerte Fälle von berufsbedingtem Asthma und anderen Atemwegserkrankungen verhindern.

Diese Vereinbarung stellt einen wichtigen Schritt zur Umsetzung dar Aktionsplan der Europäischen Säule sozialer Rechte im Hinblick auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie die Strategischer Rahmen der EU für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz für 2021–2027 um die Belastung der Arbeitnehmer mit gefährlichen Chemikalien weiter zu verringern.

Im Rahmen der Vereinbarung wird es auch Leitlinien geben, die die Mitgliedstaaten bei der Umsetzung der beiden geänderten Richtlinien unterstützen, etwa zum Schutz von Frauen im gebärfähigen Alter oder zur kombinierten Exposition gegenüber Stoffgemischen.

Nicolas Schmit, Kommissar für Beschäftigung und soziale Rechte (Abbildung) erklärte: „Die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer ist unerlässlich und nicht verhandelbar. Die Einigung über diese beiden Richtlinien wird den Schutz der Arbeitnehmer vor den Gesundheitsrisiken durch Blei und Diisocyanate verbessern. Ein weiteres Versprechen des strategischen Rahmens der EU für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.“

Eine Pressemitteilung ist verfügbar Online.

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