Europäische Kommission
San Marino schließt sich der EU-Strategie für die Adria- und Ionische Region an
Die Kommission hat San Marino als zehntes Teilnehmerland der EU-Strategie für die Adria-Ionische Region (EUSAIR) begrüßt. Die Aufnahme San Marinos in EUSAIR ist für das Land ein weiterer Schritt zur Förderung seiner europäischen Integration und der regionalen Zusammenarbeit mit benachbarten EU-Mitgliedstaaten sowie Kandidaten- und potenziellen Kandidatenländern.
Die gleichberechtigte Zusammenarbeit innerhalb von EUSAIR wird San Marino weiter an gemeinsamen EU-Politiken und -Maßnahmen ausrichten, die auf makroregionale Herausforderungen reagieren. Es wird die Koordinierung und den Dialog zwischen den EUSAIR-Ländern stärken und San Marino helfen, in Zusammenarbeit mit seinen neuen Partnern nationale Mittel für Projekte auf makroregionaler Ebene zu mobilisieren.
In diesem Zusammenhang wird San Marino auch dem Interreg IPA ADRION-Programm beitreten, das die Governance von EUSAIR unterstützt und dasselbe geografische Gebiet abdeckt. San Marino ist ein enger Nachbar und Partner der EU und hat 1983 Beziehungen zur EU aufgenommen, wobei es die Grundwerte der EU teilt. Die Adria- und Ionische Makroregion erstreckt sich ebenfalls über eine beträchtliche Landfläche und beherbergt über 70 Millionen Menschen. Die EU-Strategie für die Region Adria und Ionisches Meer umfasst vier EU-Mitgliedstaaten (Kroatien, Griechenland, Italien, Slowenien), fünf Kandidaten- und potenzielle Kandidatenländer (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien) und jetzt San Marino.
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