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Europäische Kommission

Neue Strategie zur Verbesserung der Nachhaltigkeit der Fischerei im Mittelmeer und im Schwarzen Meer

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Das Allgemeine Fischereikommission für das Mittelmeer (GFCM) hat Ende des Jahres ihre neue Strategie 2030 für das Mittelmeer und das Schwarze Meer verabschiedet 44. Jahrestagung, die vom 2. bis 6. November stattfand. Außerdem wurde eine Einigung über ein ehrgeiziges Maßnahmenpaket erzielt, mit dem die Strategie in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden soll. Die Europäische Union wird die Umsetzung der Strategie mit einem erhöhten finanziellen Zuschuss unterstützen.

Kommissarin für Umwelt, Ozeane und Fischerei Virginijus Sinkevičius, begrüßte die Ergebnisse der Jahrestagung: „Die neue GFCM-Strategie 2030 bietet den Rahmen und die notwendigen Instrumente, um eine nachhaltige, gerechte und integrative Zukunft für unsere Flotten und unsere lokalen Gemeinschaften zu gewährleisten und gleichzeitig die Ökosysteme in der Region zu schützen. Wir müssen schnell und entschlossen handeln. Die EU bleibt der Umsetzung der neuen Strategie verpflichtet.“

Das angenommene ehrgeizige Maßnahmenpaket umfasst einen ersten Mehrjahresplan (MAP) zur Bewirtschaftung kleiner pelagischer Bestände in der Adria (Sardellen und Sardinen), eine zusätzliche Reduzierung des Fischereiaufwands für wichtige Grundfischbestände und neue Fischereibeschränkungsgebiete (FRA), die zusammen den Zusammenbruch der kleinen pelagischen Fische verhindern, die Erholung der Grundfischbestände und die langfristige Rentabilität der adriatischen Fischerei unterstützen. Andere von der EU vorgelegte Empfehlungen umfassen wichtige Maßnahmen zur Verbesserung des Fischereimanagements und der Fischereikontrolle in der Adria und im Schwarzen Meer, zum besseren Schutz sensibler Arten und Lebensräume und zur Konsolidierung des Überwachungs- und Kontrollrahmens, einschließlich der Bekämpfung illegaler, nicht gemeldeter und unregulierter (IUU) Aktivitäten in beiden Mittelmeer und Schwarzes Meer. Die neue Strategie baut auf den jüngsten Errungenschaften auf. Mit seinen fünf Zielen geht es ganzheitlich auf die komplexen Herausforderungen in der Region und den „grünen Wandel“ ein. Darüber hinaus unterstützt die Strategie weiterhin lokale Gemeinschaften und ihre Lebensgrundlagen entlang der Wertschöpfungskette, mit besonderem Schwerpunkt auf der kleinbäuerlichen Fischerei.

Es wird auch koordinierte Maßnahmen geben, um menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu gewährleisten, junge Menschen zu unterstützen und die Rolle der Frauen im Fischerei- und Aquakultursektor angemessen anzuerkennen sowie den partizipativen Entscheidungsprozess zu fördern. Weitere Informationen finden Sie in diesem Nachricht.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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