Europäische Kommission
Bessere Rechtsetzung: Gemeinsam bessere EU-Gesetze schaffen und sich auf die Zukunft vorbereiten
Die Kommission hat ein Mitteilung über bessere Rechtsetzungund schlägt mehrere Verbesserungen des EU-Gesetzgebungsprozesses vor. Um die Erholung Europas zu fördern, ist es wichtiger denn je, möglichst effizient zu gesetzgeben und gleichzeitig die EU-Gesetze besser an die zukünftigen Bedürfnisse anzupassen.
Maroš Šefčovič, Vizepräsident für interinstitutionelle Beziehungen und Vorausschau, erklärte: „Die Kommission verfügt bereits über eines der weltweit besten Systeme für bessere Rechtsetzung, aber wir müssen noch mehr tun. Deshalb verstärken wir unsere Bemühungen, die EU-Gesetzgebung zu vereinfachen und ihren Aufwand zu reduzieren. Gleichzeitig nutzen wir die strategische Vorausschau besser und fördern Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Um erfolgreich zu sein, müssen jedoch alle Beteiligten gemeinsam an einer hochwertigen EU-Politik arbeiten, die zu einem stärkeren und widerstandsfähigeren Europa führt.“
Die Zusammenarbeit zwischen den EU-Institutionen, mit Mitgliedstaaten und Interessenträgern, einschließlich Sozialpartnern, Unternehmen und der Zivilgesellschaft, ist von zentraler Bedeutung. Um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu begegnen, hat die Kommission die folgenden Maßnahmen vorgeschlagen:
- Beseitigung von Hindernissen und Bürokratie, die langsamer werden Investitionen und Aufbau der Infrastruktur des 21. Jahrhunderts, Zusammenarbeit mit Mitgliedstaaten, Regionen und wichtigen Interessenträgern.
- Vereinfachung öffentlicher Konsultationen durch Einführung eines einzigen „Aufrufs zur Beweisführung“, auf der verbesserten Haben Sie Ihr Sagen-Portal.
- Einführung eines „One In, One Out“-Ansatzes, um die Belastungen für Bürger und Unternehmen zu minimieren, indem den Auswirkungen und Kosten der Anwendung von Rechtsvorschriften, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Dieser Grundsatz stellt sicher, dass neu eingeführte Belastungen durch die Beseitigung gleichwertiger Belastungen im selben Politikbereich ausgeglichen werden.
- Mainstreaming die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, um sicherzustellen, dass alle Legislativvorschläge zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beitragen.
- Verbesserung der Art und Weise, wie Better Regulation adressiert und unterstützt Nachhaltigkeit und digitale Transformation.
- Integration der strategischen Vorausschau in die Politikgestaltung zukunftsfähig zu machen, indem beispielsweise aufkommende Megatrends im grünen, digitalen, geopolitischen und sozioökonomischen Kontext berücksichtigt werden.
Nächste Schritte
Eine bessere Rechtsetzung ist ein gemeinsames Ziel und eine gemeinsame Verantwortung aller EU-Institutionen. Wir werden das Europäische Parlament und den Rat bezüglich ihrer Bemühungen um die Bewertung und Überwachung der Auswirkungen der EU-Gesetzgebung und der EU-Ausgabenprogramme kontaktieren. Darüber hinaus werden wir bei der EU-Politik enger mit lokalen, regionalen und nationalen Behörden und Sozialpartnern zusammenarbeiten.
Einige der neuen Elemente dieser Mitteilung wurden bereits in die Praxis umgesetzt, beispielsweise die Arbeit der Plattform „Fit für die Zukunft“, die Ratschläge zu Möglichkeiten bietet, die EU-Rechtsvorschriften leichter einzuhalten, effizienter und zukunftsfähiger zu machen. Weitere werden in den kommenden Monaten umgesetzt. In diesem Jahr wird es unter anderem zu sehen sein:
- Die NT-Tron Serie 2020 Jährliche Belastungserhebung, in der die Ergebnisse der Bemühungen der Kommission zur Reduzierung der Belastung dargelegt werden.
- Das überarbeitete Leitlinien und Toolbox für bessere Rechtsetzung die neuen Elemente der Mitteilung zu berücksichtigen und den Dienststellen der Europäischen Kommission bei der Vorbereitung neuer Initiativen und Vorschläge sowie bei der Verwaltung und Bewertung bestehender
Hintergrund
Die Kommission führte 2019 eine Bestandsaufnahme ihrer Agenda für bessere Rechtsetzung durch und bestätigte, dass das System im Großen und Ganzen gut funktioniert, gleichzeitig aber Verbesserungen erforderlich sind, um die Erfahrungen widerzuspiegeln.
Die EU blickt auf eine lange Tradition faktengestützter Politikgestaltung zurück, zu der auch die Reduzierung des Regulierungsaufwands seit 2002 gehört. Dazu gehören regelmäßige Evaluierungen bestehender Gesetze, ein hochmodernes System zur Folgenabschätzung, ein erstklassiges Konsultationsverfahren mit den Interessenträgern und ein umfassendes Programm zur Reduzierung des Regulierungsaufwands (REFIT).
Mehr Infos
Die Mitteilung über eine bessere Rechtsetzung 2021
Fragen und Antworten zur Mitteilung über bessere Rechtsetzung 2021 XNUMX
Die Agenda für bessere Rechtsetzung
Der Gesetzgebungsprozess in der EU
Fit für zukünftige Plattformen
REFIT – macht das EU-Recht einfacher, kostengünstiger und zukunftssicher
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