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Unionsbürgerschaft

Die Kommission erhält 20 Empfehlungen von Bürgern zur Stärkung der Notfallvorsorge in der EU.

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Am vergangenen Wochenende schloss die Kommission die Europäisches Bürgergremium für Katastrophenvorsorge in Brüssel. Nach fast dreimonatigen Beratungen formulierten die 150 zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürger aus allen 27 Mitgliedstaaten, die die Vielfalt der EU repräsentieren, 20 Empfehlungen, wie die Fähigkeit der EU zur Prävention und Bewältigung von Notfällen gestärkt werden kann. 

Am Sonntag (24. Mai) übergaben die Bürger die Spenden offiziell an den Generaldirektor für europäischen Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe, Maciej Popowski. Sie werden nun in die Umsetzung des Programms einfließen. Strategie der Bereitschaftsunion

Die Empfehlungen konzentrieren sich auf sechs Schlüsselbereiche: 

  • Risiko- und Krisenkommunikation
  • Informationsintegrität,
  • Aufnahme,
  • Selbstversorgung
  • Engagement,
  • Ausbildung. 

Dazu gehören Vorschläge zur Stärkung der Katastrophenvorsorgeerziehung, zur Verbesserung von Warnsystemen und Krisenkommunikation, die auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind, zur Unterstützung von Freiwilligenarbeit, zur Steigerung der europäischen Selbstversorgung und Widerstandsfähigkeit, zur Bekämpfung von Fehlinformationen und Desinformationen sowie zur Gewährleistung einer inklusiveren Unterstützung für finanziell schwache Gruppen und Menschen mit Behinderungen.  

Als Beispiele für konkrete Maßnahmen empfehlen die Bürger, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten nationale Leitlinien zur persönlichen Verantwortung der Bürger bei der Vorbereitung auf künftige Krisen durch Hausbesuche und die Verteilung von Broschüren an Haushalte zu den Leitlinien für die Selbstversorgung innerhalb von 72 Stunden kommunizieren, um sicherzustellen, dass Senioren und Menschen mit Behinderungen nicht vernachlässigt werden. 

Sie empfehlen die Einbindung lokaler Behörden, um sicherzustellen, dass die Botschaft als vertrauenswürdig und kulturell angemessen wahrgenommen wird. Die Bürgerinnen und Bürger empfehlen zudem die Einführung eines standardisierten und universellen visuellen und auditiven Symbolsystems, um in Krisenzeiten EU-weit wichtige Orte und Dienstleistungen leichter identifizieren zu können.      

Weitere Informationen und die Empfehlungen der Bürger finden Sie auf der Website. Plattform für Bürgerbeteiligung.  

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