Europäische Zentralbank (EZB)
Lagarde bekräftigt die Notwendigkeit einer rechtzeitigen Ratifizierung der Entscheidung über die eigenen Ressourcen
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, bestätigte, dass die EZB ihren sehr entgegenkommenden geldpolitischen Kurs beibehalten werde. Der EZB-Rat wird im Rahmen des Pandemie-Notkaufprogramms (PEPP) weiterhin Nettovermögenskäufe tätigen und erwartet, dass die Käufe deutlich schneller erfolgen werden als in den ersten Monaten des Jahres.
Lagarde sagte, dass die Eurozone noch einen langen Weg vor sich hat, bevor sie die geldpolitische Lockerung ausläuft. Sie verglich die Situation mit einer Wirtschaft auf Krücken, die die Brücke der Pandemie überwinden muss und in der Zwischenzeit zwei Krücken braucht, eine fiskalische und eine monetäre.
In Bezug auf die nationale Finanzpolitik sagte Lagarde, ein „ehrgeiziger und koordinierter“ Ansatz bleibe von entscheidender Bedeutung, da ein vorzeitiger Entzug der Unterstützung die Erholung verzögern und langfristige Narbeneffekte verstärken würde. Sie sagte, Unternehmen und Haushalte würden fortlaufende Unterstützung benötigen.
Auf europäischer Ebene bekräftigte der EZB-Rat die Notwendigkeit einer rechtzeitigen Ratifizierung des Eigenmittelbeschlusses, um die Pläne zur Wiederherstellung und Widerstandsfähigkeit unverzüglich abzuschließen und das Programm NextGenerationEU unverzüglich in Betrieb zu nehmen. Dies könne zu einer schnelleren, stärkeren und gleichmäßigeren Erholung beitragen und damit zur Wirksamkeit der Geldpolitik in der Eurozone beitragen.
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