EU-Mobilität
Einfachere Tickets, stärkere Rechte: Liberale und Demokraten im Vorfeld des europäischen Mobilitätspakets für den Personenverkehr.
Millionen europäischer Reisender, die grenzüberschreitend unterwegs sind, haben keine Garantie, dass eine Zugverspätung, ein verpasster Anschlusszug oder ein strittiges Ticket einfach, fair oder überhaupt gelöst werden. Liberale und Demokraten begrüßen die bevorstehende Initiative der Europäischen Kommission für ein integriertes europäisches Schienennetz und bessere Verbindungen. Wir sind uns einig: Die Rechte der Fahrgäste müssen an erster Stelle stehen. Der Vorschlag der Europäischen Kommission sollte das liefern, worauf die Fahrgäste seit Langem warten: dass die Betreiber bei Verspätungen die Fahrgäste anderer Betreiber übernehmen, dass Tickets grenzüberschreitend und bahnsteigübergreifend gültig sind und dass Entschädigungen zwischen den Betreibern geregelt werden.
„Egal welche Grenzen man überquert oder welchen Anbieter man wählt, der Kauf von Zugtickets in Europa sollte einfacher werden. Zu lange haben die großen Betreiber ihren eigenen Vertrieb kontrolliert und hatten wenig Anreiz, grenzüberschreitendes Reisen einfach oder erschwinglich zu gestalten. Mit mehr Wettbewerb im Bahnverkehr werden die Fahrgäste von besserem Service und niedrigeren Preisen profitieren“, kommentierte Jan-Christoph Oetjen, Europaabgeordneter der Renew-Partei und Mitglied des Ausschusses für Verkehr und Tourismus (TRAN), im Vorfeld der Ankündigung.
Angesichts steigender Treibstoffpreise und der Forderung der Bürger nach bezahlbaren Bahnverbindungen ist es jetzt an der Zeit für eine einheitliche Lösung für alle Bahnreisenden. Liberale und Demokraten haben sich stets für mehr Rechte und einen einfacheren Zugang für Fahrgäste, eine bessere Vernetzung über die EU-Grenzen hinweg, Wettbewerbsfähigkeit und bessere Chancen für europäische Verkehrsunternehmen als tragende Säulen eines modernen und nachhaltigen Verkehrssystems eingesetzt. „Wir werden uns für eine umfassende und ambitionierte Umsetzung in allen drei Bereichen starkmachen“, fügte Oetjen hinzu.
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