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Korruption

Die Kommission ist Gastgeber der dritten Plenarsitzung des EU-Netzwerks gegen Korruption

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Am 15. Oktober war die Europäische Kommission Gastgeberin der dritten Plenarsitzung des EU-Netzwerks gegen Korruption in Brüssel. Das Netzwerk wurde im Mai 2023 im Rahmen der Vorschläge der Europäischen Kommission zur KorruptionsbekämpfungDas EU-Netzwerk bringt nationale Behörden, die Zivilgesellschaft, Forscher, EU-Agenturen und internationale Organisationen zusammen, um die Zusammenarbeit zu fördern, bewährte Verfahren auszutauschen und den Kampf gegen die Korruption in der gesamten EU zu stärken.

Eine Videobotschaft von Justizkommissar Michael McGrath eröffnete das Treffen und betonte, dass die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit und die Bekämpfung der Korruption weiterhin eine der wichtigsten Prioritäten der Kommission seien.

In seiner Eröffnungsrede Michael Schmidt Präsident von Eurojust, betonte die Rolle von Eurojust bei der Erleichterung der Arbeit an grenzüberschreitenden Korruptionsfällen – der Schlüssel liegt in der frühzeitigen Zusammenarbeit, während Elisabeth Andersen, Der Exekutivdirektor des Basler Instituts betonte den wirtschaftlichen Nutzen wirksamer Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung.

EU-Netzwerk gegen Korruption: Konferenz

Die Plenarsitzung begann mit einem Überblick über die Arbeit der Kommission im letzten Jahr, einschließlich der Veröffentlichung des Sechster Rechtsstaatlichkeitsbericht und zur bevorstehenden Antikorruptionsstrategie der EU. 

Das Netzwerk diskutierte insbesondere über den Zusammenhang zwischen Wettbewerbsfähigkeit – einer zentralen Priorität der Europäischen Kommission – und Korruptionsbekämpfung. Dabei ging es insbesondere um mögliche Ansätze der EU-Antikorruptionspolitik, um ein wettbewerbsfähigeres Geschäftsumfeld zu schaffen, Investitionen anzuziehen und nachhaltiges Wirtschaftswachstum in der gesamten EU zu fördern. Darüber hinaus wurden zahlreiche bewährte Verfahren und Impulse im Kampf gegen Korruption vorgestellt. Schwerpunkte waren die bessere Erfassung von Korruptionsfällen, die Förderung einer Integritätskultur durch Bildung und die Schaffung eines förderlichen Umfelds für die Zivilgesellschaft. Abschließend wurden Ergebnisse wichtiger Antikorruptionsprojekte präsentiert, und die Teilnehmer diskutierten, wie diese unter Einbeziehung aller Beteiligten in die Praxis umgesetzt werden können. 

Die Ergebnisse der dritten Plenarsitzung werden in die Arbeit der Kommission einfließen, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende EU-Strategie zur Korruptionsbekämpfung.

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