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Europäisches Parlament

EU-Gipfel: Abgeordnete begrüßen weitere Sanktionen gegen Russland

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Am Mittwochmorgen (8. Juni) diskutierten die Abgeordneten beim Gipfeltreffen des Europäischen Rates zusammen mit den Präsidenten Charles Michel und Ursula von der Leyen die Schlussfolgerungen der letzten Woche.

Die Abgeordneten zeigten sich sehr zufrieden mit der Einigkeit der Staats- und Regierungschefs bei der Verabschiedung zusätzlicher Sanktionen gegen Russland und der Entschlossenheit, das Problem der Ernährungsunsicherheit anzugehen.

Viele Abgeordnete sagten jedoch, dass der Gipfel den negativen Auswirkungen des Krieges auf das tägliche Leben der EU-Bürger nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt habe. Dies war vor allem auf stark gestiegene Lebensmittel- und Energiekosten zurückzuführen. Viele Abgeordnete forderten, dass dieses Thema beim nächsten Treffen der Staats- und Regierungschefs behandelt wird. Die Abgeordneten warnten davor, die Energieabhängigkeit von einem Teil der Welt in den anderen zu verlagern, und argumentierten, dass dies die Fehler der Vergangenheit wiederholen würde. Die Abgeordneten betonten die Notwendigkeit, die Ukraine stärker zu bewaffnen, und sagten, dass Sanktionen zwar gegen Russland wirksam seien, aber nur langfristig von Nutzen seien und nicht in den Monaten, in denen die Ukraine Russland schwächen müsse. Die erste Runde der Interventionen der Abgeordneten kann angesehen werden.

Die Debatte wurde von Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates, und Ursula von der Leyen, Präsidentin der Kommission, eröffnet. Beide verurteilten Russlands zynische Strategie, Nahrungsmittel und Hunger weltweit als Waffe einzusetzen und Lügen zu verbreiten, um zu verwirren und zu spalten. Beide erklärten, wie die EU die Ukraine beim Wiederaufbau unterstützen und ihre Kriegshilfe fortsetzen werde. Sie diskutierten auch, wie sie der Nahrungsmittelknappheit begegnen werde. Beide erklärten zudem, dass Russland für den Wiederaufbau der Ukraine aufkommen müsse. Sehen Sie sich ihre Eröffnungsreden an.

Sie können sich die gesamte Debatte ansehen genau hier.

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