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Die Kommission versucht, neue Mitarbeiter für die EU-Arbeitskräfte zu gewinnen

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Margaritis Schinas teilt die neuen Vorschläge während der heutigen Pressekonferenz (Audiovisueller Dienst der EG) mit.

Da weiterhin Flüchtlinge aus der Ukraine in die EU strömen, möchte die Kommission dem Prozess der Aufnahme von Menschen in die EU Vorrang einräumen. Die neu vorgeschlagenen Maßnahmen würden darauf abzielen, den Mitgliedstaaten durch Gesetze, neue Agenturen und aktualisierte Richtlinien bei der Integration von Menschen in den nationalen Arbeitsmarkt zu helfen. 

„Während unsere Mitgliedstaaten damit beschäftigt sind, die Ankunft von über 5 Millionen Menschen aus der Ukraine zu bewältigen, schließt dies nicht aus, dass die Grundlagen für einen nachhaltigen und gemeinsamen Ansatz zur Arbeitsmigration gelegt werden müssen, um den Qualifikationsbedarf der EU langfristig zu decken“, so der Vizepräsident Margaritis Schinas von der Kommission sagte. „[Migration] gibt denjenigen, die migrieren möchten, die Möglichkeit, ihre Lebensumstände zu verbessern und gleichzeitig mehr qualifizierte Arbeitskräfte für die Aufnahmeländer bereitzustellen, die wiederum die Wirtschaft für alle ankurbeln.“

Der Vorschlag würde bestehende Richtlinien aktualisieren, um den Prozess der Bewerbung um Arbeit und Leben in der EU zu rationalisieren, indem ein einziger Antrag auf Arbeit und Aufenthalt in der EU gestellt wird. Auch der Erwerb des langfristig Aufenthaltsstatus wird durch die aktualisierte Langzeitaufenthaltsrichtlinie erleichtert. 

Die Kommission wird außerdem den EU Talent Pool einrichten, eine Plattform, die Nicht-EU-Bürgern helfen soll, Arbeit in EU-Ländern zu finden. Es würde auf nationaler Ebene funktionieren, und die Kommission hofft, dass es Menschen dazu verleiten wird, in die EU zu kommen, um Arbeit zu finden. Ziel der Kommission ist es, bis Sommer 2022 ein Pilotprogramm des Programms fertigzustellen, um den ukrainischen Flüchtlingen Rechnung zu tragen, die überproportional in der EU verteilt sind. 

Obwohl dies separat angekündigt wurde, entwickelt die Kommission auch das digitale Visum, das den Aufkleber ersetzen würde. In einer Pressekonferenz schlägt die Kommission vor, dass die Online-Beantragung und -Erteilung eines Visums die Kosten für die Genehmigung von Visa für EU-Länder auf nationaler Ebene senken würde. Gemeinsam könnten diese beiden Initiativen es Nicht-EU-Bürgern einfacher denn je machen, in Europa zu leben und zu arbeiten.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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