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Brüssel wappnet sich für „Freiheitskonvoi“ 

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Der sogenannte Freiheitskonvoi macht sich heute (14. Februar) auf den Weg nach Brüssel. Nach Demonstrationen in Paris fuhr der Konvoi gestern Abend (13. Februar) nach Lille, wo die Polizei berichtete, dass sich rund 1,300 Fahrzeuge versammelt hatten. 

Es wurde keine Demonstrationsgenehmigung beantragt, was den Bürgermeister von Brüssel, Philippe Close, den Präsidenten der Region Brüssel und den Innenminister veranlasste, die Demonstration zu verbieten. Close twitterte: „Wir haben die Entscheidung getroffen, den ‚Freedom Convoy‘ zu verbieten, der keine Demonstrationsgenehmigung erhalten hat, weil keine Anfrage gesendet wurde. Es werden Vorkehrungen getroffen, um die Sperrung der Region Brüssel-Hauptstadt zu verhindern.

„Die Polizeizonen werden mit Hilfe der Bundespolizei motorisierte Fahrzeuge, die trotz des Verbots in Richtung Hauptstadt kommen, umleiten. Diese Zusammenarbeit zwischen den drei Machtebenen zielt darauf ab, die öffentliche Ordnung in der Hauptstadt so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.“

Es besteht auch die Sorge, dass ähnliche Gruppen, die in Den Haag, Deutschland und anderen Orten protestieren, sich den Demonstranten anschließen könnten. 

Die Brüsseler Polizei forderte die Menschen auf, heute nicht mit dem Auto nach Brüssel einzureisen. Die Stadt hat sich mit einer Reihe von Anti-Vaxx-Protesten befasst, zu denen gewalttätige Elemente gehörten, die EU-Gebäude und Unternehmen im Europaviertel der Stadt zerstörten. 

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Die Gruppe kommuniziert über Gruppen weiter Telegram. Wie ihr kanadisch-amerikanisches Pendant ist sie hochgradig organisiert und eng mit Rechtsextremisten und Bewegungen wie den Gelbwesten (gilets jaunes) in Frankreich verbunden. Tatsächlich wurde am Samstag in Paris ein Organisator von Gelbwesten festgenommen. Der Telegram Gruppen sind voll von Verschwörungstheorien über „Big Pharma“, Bill Gates, Davos, Soros und Vorwürfe des Kinderhandels durch Politiker – vertraute Verschwörungen für diejenigen, die an Desinformation arbeiten.  

Der Protest kommt, da Belgien seit letztem Wochenende fast alle seine COVID-Anforderungen gelockert, die Telearbeitspflicht, eine Schließzeit für Pubs und Restaurants und die Wiedereröffnung von Nachtclubs beendet hat.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.
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