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Die EU fordert weitere Sanktionen gegen die Türkei

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Auf dem letzten Europäischen Rat im Oktober hat die EU ihre Beziehungen zur Türkei angesichts der Lage im östlichen Mittelmeerraum erörtert. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, sie habe im Rahmen der deutschen Präsidentschaft gehofft, die Beziehungen zur Türkei konstruktiver zu gestalten, und bedauere, dass sich die Situation nicht verbessert habe. 

Griechenland und Zypern forderten auf dem letzten Europäischen Rat im Oktober harte Maßnahmen gegen die Türkei. Die EU versprach, im Dezember auf das Thema zurückzukommen, aber seitdem hat die Türkei weitere einseitige und provokative Aktivitäten im östlichen Mittelmeerraum, insbesondere in der zyprischen ausschließlichen Wirtschaftszone, fortgesetzt. Kurz vor dem Gipfeltreffen dieser Woche zog die Türkei das Erkundungsschiff Oruç Reis zurück. Die EU hat weiteren gezielten Sanktionen zugestimmt, die sich an Einzelpersonen richten. 

Die Spannungen wurden durch die einseitigen Schritte der Türkei zur Wiederherstellung des Zugangs zu Varosha (einem griechisch-zypriotischen Ferienort, der im türkisch-zyprischen Konflikt aufgegeben wurde) weiter verschärft von 1974). Der Europäische Rat unterstützt die rasche Wiederaufnahme der Verhandlungen über eine umfassende Lösung des Zypernproblems im Rahmen der Vereinten Nationen.

Für den nächsten Europäischen Rat wurde ein ausführlicherer Bericht über die Türkei vorgelegt. Der Bericht wird alle Aspekte der EU-Zusammenarbeit mit der Türkei und der gesamten Region abdecken, beispielsweise in Libyen und Berg-Karabach.

Merkel sagte, dass sie sich weiterhin an die Türkei wenden werde, da "eine gewisse strategische Abhängigkeit voneinander besteht", und wies darauf hin, dass viele EU-Länder wie die Türkei NATO-Mitglieder seien. In diesem Zusammenhang werden Themen wie die Lieferung von Rüstungsgütern im NATO-Rahmen erörtert. Merkel sagte, dass dies auch etwas sei, das mit der neuen amerikanischen Regierung besprochen werden würde. 

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