EU
Zukunft der EU-Finanzen: Nehmen Sie nach 2020 am #EUBudget teil

In weniger als fünf Monaten wird die Kommission den nächsten langfristigen Haushalt für die EU vorschlagen – den Mehrjährigen Finanzrahmen oder „MFR“ – nach 2020. Am 10. Januar führte das Kollegium eine erste Orientierungsdebatte über den nächsten MFR. Darüber hinaus leitete die Kommission eine Reihe von öffentliche Konsultationen über die Prioritäten der EU, die sich im nächsten MFR widerspiegeln sollten.
Dies folgt auf die Veröffentlichung der Kommission Reflexionspapier zur Zukunft der EU-Finanzen am 28. Juni 2017 und der Kommission Weißbuch zur Zukunft Europas am 1. März 2017, der alle Bürger dazu ermutigte, sich an der Diskussion über die wichtigsten Entscheidungen zu beteiligen, die unsere gemeinsame Zukunft betreffen. Die Ressourcen sind knapp, aber es wird erwartet, dass aus dem EU-Haushalt weiterhin in Wachstum, Arbeitsplätze und Innovation investiert wird und gleichzeitig die großen Herausforderungen des kommenden Jahrzehnts – die digitale Revolution, die Globalisierung, der Klimawandel sowie Migration, Verteidigung und Sicherheit – angegangen werden. Die Bürger haben bis zum 8. März Zeit, sich zu äußern, wo die EU ihrer Meinung nach den größten Mehrwert bietet und worauf sie ihre Investitionskraft konzentrieren sollte, um die Wirkung jedes investierten Euros zu maximieren. Sie sind eingeladen, Feedback dazu zu geben, wie die aktuellen Strategien und Programme der EU – etwa Kohäsions- und Jugendpolitik, Unterstützung von Innovation und Unternehmen und Investitionen in strategische digitale Infrastrukturen sowie Verkehrs- und Energieinfrastrukturen – funktionieren und hinsichtlich Leistung, Vereinfachung oder Möglichkeiten für Synergien zwischen den Fonds weiter verbessert werden könnten.
Die Ergebnisse dieser Konsultation fließen neben den bereits von Mitgliedstaaten, lokalen Behörden und privaten Akteuren vorgelegten Optionen und Ideen in die laufenden Überlegungen zum nächsten MFR ein. Die Kommission wird ihren Vorschlag für den nächsten EU-Haushalt im Mai 2018 vorlegen. Haushalts- und Personalkommissar Günther H. Oettinger erklärte: „Ich werde nichts vorlegen, ohne intensive Gespräche mit allen Akteuren geführt zu haben. Ich höre den Fragen aufmerksam zu. Die heute eingeleiteten öffentlichen Konsultationen ergänzen die Gespräche, die ich bereits 2017 mit den EU-Hauptstädten begonnen habe. Unser Ziel ist es, die Ansichten möglichst vieler Menschen einzuholen und eine solide Grundlage für die Vorbereitung der nächsten Generation von EU-Programmen zu schaffen. So stellen wir sicher, dass jeder Euro aus dem EU-Haushalt den Europäern den größtmöglichen Mehrwert bringt.“
Weitere Informationen zu den öffentlichen Konsultationen finden Sie hier werden auf dieser Seite erläutert.
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