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#EuropäischerRat: „Zum Wohle der Flüchtlinge müssen wir mit der Türkei zusammenarbeiten“, sagt Martin Schulz

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Martin Schulz und Davutoglu

"Zum Wohle der Flüchtlinge müssen wir mit der Türkei zusammenarbeiten", sagte EP-Präsident Martin Schulz nach einem Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoğlu am Montag, dem 7-März. Sie diskutierten die Flüchtlingskrise, Grenzkontrollen, die Visaliberalisierung für türkische Bürger sowie die Pressefreiheit in der Türkei, bevor sie sich mit den EU-Staatsoberhäuptern und der türkischen Regierung in Brüssel trafen, um Maßnahmen zur Eindämmung des Migrationsstroms zu erörtern.

Nach dem Treffen im Parlament sprach Schulz Journalisten kurz an und erklärte ihnen: „Die Beziehungen zur Türkei waren, sind und bleiben sehr schwierig, aber zum Wohle der Flüchtlinge müssen wir zusammenarbeiten.“ Schulz warnte, die Flüchtlingskrise drohe zu eskalieren eine humanitäre Krise: "Deshalb sollten wir alles tun, was wir können."

Während seines Treffens mit Davutoğlu sprach Schulz auch Zaman an, die größte türkische Zeitung, die am Freitag aufgrund eines Gerichtsurteils unter staatliche Kontrolle gestellt wurde: „Ich hatte einen sehr offenen Austausch mit dem Premierminister, der meiner Meinung nicht zustimmte. Ich denke, das ist keine Überraschung. Ich habe darauf bestanden, dass die Medienfreiheit in der Europäischen Union ein Schlüsselelement unserer europäischen Identität ist. Der Premierminister erklärte den Fall aus seiner Sicht. “

Schulz wurde auch eingeladen, an dem heutigen Treffen zum Thema Migration teilzunehmen. Er sagte, die Partnerschaft zwischen der EU und der Türkei müsse auf gegenseitigem Vertrauen und Geradlinigkeit beruhen. Er betonte auch, dass sie einander brauchen und dass die Bekämpfung von Schmugglern und illegalen Einwanderungsnetzen sowohl für die EU als auch für die Türkei Priorität haben sollte.

Der Präsident sprach im Vorfeld des heutigen Treffens zum Thema Migration im Rat vor Journalisten. Er sagte, dass dringend Lösungen benötigt würden, um Flüchtlingen zu helfen, die wirklich Schutz brauchen.

Die Türkei hostet derzeit über 2.5 Millionen registrierte syrische Flüchtlinge und die meisten der über eine Million Migranten und Flüchtlinge, die mit 2015 in die EU gelangten, kamen über die Türkei. Zwei Delegationen von Europaabgeordneten aus dem bürgerlichen Freiheiten und Haushalte Komitees reisten am 8-11 Februar in die Türkei, um die Situation der Flüchtlinge dort zu bewerten.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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