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Tödlicher Waffenangriff auf das Jüdische Museum in Brüssel

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_75084942_022401064-1Am 24. Mai erschoss ein Schütze im Jüdischen Museum in Brüssel zwei Männer und eine Frau. Eine vierte Person sei schwer verletzt worden, teilte der Rettungsdienst mit.

Belgische Medien berichten, dass der Angreifer mit dem Auto angereist sei, ausgestiegen sei, auf Menschen am Museumseingang geschossen habe und dann zu dem Fahrzeug zurückgekehrt sei, das daraufhin davonraste.

Außenminister Didier Reynders, der als einer der ersten am Tatort eintraf, sagte, er sei schockiert über den Angriff.

“I heard bursts of gunfire, rushed here and saw the bodies on the ground,” he told BBC News.

Der Schütze traf gegen 15:50 Uhr (13:50 GMT) mit einem Rucksack im Museum ein und eröffnete das Feuer, bevor er in einem Audi floh, wie lokale Medien berichten.

Sie sagen, ein Augenzeuge habe sich möglicherweise das Nummernschild notiert und es der Polizei übergeben.

Brussels Mayor Yvan Mayeur said three men and a woman had been caught up in what he thought was probably a “terrorist act”. “It’s clearly extremely serious,” he was quoted as saying, “and on the Jewish Museum too, which isn’t a coincidence.”

Der Augenzeuge Alain Sobotik sagte der Nachrichtenagentur AFP, er habe in der Lobby des Museums zwei Leichen gesehen.

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One was “a young woman with her head covered in blood”, he said. “She was holding a leaflet and looked like a tourist.”

Innenministerin Joelle Milquet sagte, alles deutete auf einen antisemitischen Angriff hin.

Belgien hat etwa 42,000 jüdische Einwohner, von denen etwa die Hälfte in der Hauptstadt lebt.

Jewish community leader Julien Klener agreed the motive was probably anti-Semitic: “the assumption, and it is an assumption, is that it was someone who didn’t try to target the museum but the adjective ‘Jewish'”.

Mehrere Menschen wurden nach der Schießerei im zentralen Stadtteil Sablon wegen eines Schocks behandelt.

Prime Minister Elio Di Rupo expressed his condolences and support for the victims’ families.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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