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Der Bürgerbeauftragte leitet eine Untersuchung der Expertengruppen der Kommission ein

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OmbudsmannDie Europäische Bürgerbeauftragte, Emily O'Reilly (im Bild)hat auf eigene Initiative eine Untersuchung zur Zusammensetzung und Transparenz der Expertengruppen der Kommission eingeleitet. In einem ersten Schritt bittet sie interessierte Personen und Organisationen um Rückmeldungen dazu, wie ausgewogen die Vertretung relevanter Fachgebiete und Interessen in den verschiedenen Gruppen ist, wie transparent die Gruppen sind und wie gut die Bewerbungsverfahren funktionieren.

O'Reilly erklärte: „Die Kommission stützt sich bei der Ausarbeitung von Gesetzen und Richtlinien in hohem Maße auf die Beratung von Hunderten von Expertengruppen. Diese decken Bereiche von Steuern und Bankdienstleistungen bis hin zu Verkehrssicherheit und Arzneimitteln ab. Es ist von größter Bedeutung, dass diese Gruppen ausgewogen sind und so transparent wie möglich arbeiten, damit die Öffentlichkeit ihrer Arbeit vertrauen und sie prüfen kann.“

Strategische Nutzung von Ermittlungen auf eigene Initiative

Als O'Reilly im Oktober 2013 ihr Amt als Europäische Bürgerbeauftragte antrat, kündigte sie an, ihr Initiativrecht zu nutzen, um systematische Probleme in der EU-Verwaltung strategischer zu untersuchen. Zu diesem Zweck ernannte sie einen internen Koordinator für Initiativuntersuchungen. Die Untersuchung der Expertengruppe ist die erste einer Reihe strategischer Initiativuntersuchungen, die in den kommenden Monaten eingeleitet werden.

Mithilfe der öffentlichen Konsultation wird der Ombudsmann untersuchen, in welchen Expertengruppen möglicherweise eine ausgewogene Interessenvertretung fehlt, ob die Ernennung von Mitgliedern „in persönlicher Eigenschaft“ problematisch ist und ob Expertengruppen so transparent wie möglich arbeiten. Die Einladung zur öffentlichen Konsultation ist finden Sie hier.

Spezifische Untersuchungen in Expertengruppen für die gemeinsame Agrarpolitik

Die Kommission (GD AGRI) richtet derzeit 14 zivilgesellschaftliche Dialoggruppen ein, die als Beratungsgremien für die Gemeinsame Agrarpolitik dienen sollen. Mehr als ein Drittel des EU-Haushalts fließt in diesen wichtigen Politikbereich. Die Ombudsfrau hat daher eine Untersuchung zur Zusammensetzung dieser Gruppen eingeleitet, um eine ausgewogene Vertretung der vielfältigen wirtschaftlichen und nichtwirtschaftlichen Interessengruppen zu gewährleisten. Den Eröffnungsbrief dazu finden Sie hier. spezifische Untersuchung hier.

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