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Viviane Reding Slams britischen Politiker über Einwanderung

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_73046884_73046878Viviane Reding, EU-Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Staatsbürgerschaft, hat am 17. Februar vor der Universität Cambridge den britischen Politikern gesagt, sie sollten aufhören, die Einwanderung für die Schwierigkeiten des Landes verantwortlich zu machen, und stattdessen „an der Qualität von Bildung und Wohlfahrt arbeiten“.

Reding behauptete weiter, dass die „verzerrte“ Debatte über die Zukunft des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union von den wichtigen Bemühungen zur Ankurbelung der EU-Wirtschaften ablenkt.

Der britische Premierminister David Cameron hat zugesagt, Reformen der Beziehungen des Vereinigten Königreichs zur EU auszuhandeln und dann bis 2017 ein Referendum abzuhalten, wenn die Konservativen die Parlamentswahlen 2015 gewinnen.

Aber Reding sagte: „Die vier Freiheiten, die in den EU-Verträgen verankert sind, kommen als Paket. Entweder man genießt sie alle – oder keine. Wer vom freien Kapital-, Waren- und Dienstleistungsverkehr profitiert, muss auch akzeptieren, dass es unseren Bürgern freisteht, dies zu tun in der EU umziehen, um zu reisen, zu studieren und zu arbeiten."

Sie fuhr fort: „Auch die Politik muss an der Qualität von Bildung und Sozialhilfe arbeiten, damit die Menschen in diesem Land Arbeit finden und angemessene soziale Standards genießen. Einfach versuchen, alle Probleme auf die vermeintliche Zuwanderung von Ausländern zu projizieren.“ ist sicherlich nicht die Antwort. Es sind nicht die EU-Politiken, die Probleme in diesem Bereich verursachen. Aber irgendwie setzt sich dieses Missverständnis durch, und es besteht das Gefühl, dass alle Schwierigkeiten gelöst werden könnten, wenn das Vereinigte Königreich sich davon lösen könnte, dass es befreit werden muss sich von vermeintlich 'fremden', schädlichen Regeln und Prinzipien, die ihm auferlegt werden."

Das Vereinigte Königreich scheine sich „nach und nach unaufhaltsam von der EU abzudriften“, sagte sie Binnenmarkt, behauptete der Kommissar.

"Wir brauchen das nicht", schloss Reding. "Was wir brauchen, sind großartige Ideen und solide Argumente, wie wir die EU stärken und auf der Weltbühne wettbewerbsfähiger machen können."

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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