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Kommentar: Putins Erbe

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140103194159-Putin-Action-Horizontal-GalerieDas Chatham House Russia and Eurasia Program freut sich, die Veröffentlichung eines neuen Programmpapiers bekannt zu geben:  Putins Erbe von Andrew Wood. Das Papier ist jetzt online verfügbar.

Zusammenfassende Punkte   

* Russlands herrschende Elite hat sich seit der Wahl von Präsident Putin in 2000 kaum verändert. Nach der Rückkehr von Wladimir Putin in die Präsidentschaft im Mai 2012 konzentriert sich die Macht noch mehr auf den Kreml. Der innere Kern treibt Russland in eine zunehmend reaktionäre Richtung. Durch die Herabstufung und Umgehung von Regierungsstrukturen, die theoretisch dem Premierminister unterstellt sind, hat Präsident Putin noch mehr Verantwortung für die Entscheidung über große und kleine Probleme übernommen.

* Präsident Putin muss einen Weg finden, um dem wirtschaftlichen und demografischen Druck zu begegnen. Russlands Regionen sind zunehmend mit Schulden belastet, und regionale Investitionen im Vorfeld des 2012 APEC-Gipfels in Wladiwostok und der 2014-Olympischen Winterspiele in Sotschi haben das Wirtschaftswachstum bislang nicht gefördert. Dies kann die Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft belasten.

Es gibt eine Lehre aus der politischen Krise in der Ukraine, in der die etablierten Politiker die Kontrolle über den Aufstand gegen Präsident Janukowitsch verloren haben. Man kann sich über den Ausgang der Krise in der Ukraine nicht sicherer sein als über die weit verbreitete Annahme, dass Russland über 2018 hinaus durcheinander geraten wird.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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