Aserbaidschan
Die richtigen Töne treffen: Das ist aserbaidschanischer Jazz
Außerhalb seiner Grenzen mag es relativ wenig bekannt sein, aber die Jazzszene in Aserbaidschan ist besonders lebendig.
Es ist bekannt für seinen unverwechselbaren Improvisationsstil und die einzigartige Verschmelzung östlicher Musiktraditionen mit westlichem Jazz.
Es umfasst ein breites Spektrum an Stilen, darunter traditionelle Musik, Post-Pop und Fusion, und beinhaltet oft eine Mischung mit traditioneller aserbaidschanischer Musik.
Die bekannteste Art des aserbaidschanischen Jazz ist der Jazz Mugham, der eine sinnliche Kombination aus Mugham und traditionellem amerikanischem Jazz darstellt.
Das Brüsseler Publikum kam diese Woche in den Genuss eines Vorgeschmacks auf all das bei einem Sonderkonzert, das ausschließlich dem aserbaidschanischen Jazz gewidmet war, im Flagey.
Das Konzert am Montag (18. Mai) wurde von der Botschaft der Republik Aserbaidschan in Belgien organisiert und fand in einem der renommiertesten Kulturstätten Brüssels statt, einem Ort mit einer reichen Jazztradition.
Das Konzert präsentierte die namhaften aserbaidschanischen Jazzmusiker Rain Sultanov, Shahin Novrasli, Nicat Pashazade und Hasan Bilalov, die ausgewählte Werke aus dem aserbaidschanischen Musikrepertoire aufführten.
In seiner Eröffnungsrede hob Mammad Zulfugarov, Geschäftsträger der Botschaft, den aserbaidschanischen Jazz als „einen integralen Bestandteil des reichen musikalischen Erbes des Landes“ hervor.2
Er betonte die Wichtigkeit solcher Kulturinitiativen für die internationale Förderung der aserbaidschanischen Kultur und Traditionen.
Der belgische Musiker, Jazzkünstler und Komponist Quentin Dujardin lobte die aserbaidschanische Jazzschule für ihren „unverwechselbaren Stil“.
1969 fand in Baku das erste Jazzfestival statt.
Seit den 2000er Jahren erlebt das Land einen Anstieg an Jazzfestivals, und mittlerweile finden jährlich Musikfestivals statt. Das Baku Jazz Centre wurde zur Förderung und Unterstützung der Jazzkultur in Aserbaidschan gegründet.
Quentin Dujardin erinnerte sich an seine Teilnahme am Baku Jazz Festival und teilte seine positiven Eindrücke von der lebendigen Jazzszene Aserbaidschans, den talentierten Musikern und dem hohen Organisationsniveau des Festivals.
Das Konzert wurde vom Publikum begeistert aufgenommen und als wertvoller Beitrag zur Förderung des aserbaidschanischen musikalischen Erbes und der Jazzkultur in Belgien sehr geschätzt.
An der Veranstaltung nahmen Diplomaten, belgische und EU-Beamte, Vertreter der Kultur- und Kunstszene, Mitglieder der Musikszene sowie Vertreter der aserbaidschanischen Diaspora teil.
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