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Kasachstan

Kasachstan tritt den Abraham-Abkommen bei

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Dieser Schritt zielt darauf ab, die Abraham-Abkommen als Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Israel und den arabischen und muslimischen Ländern unter der Schirmherrschaft der Vereinigten Staaten wiederzubeleben, berichtet ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Kazinform. 

Laut dem amerikanischen Nachrichtenportal Axios unterhalten Kasachstan und Israel seit über 30 Jahren diplomatische Beziehungen; das neue Abkommen soll jedoch laut Washington als Symbol für religiöse Toleranz und interregionalen Dialog dienen.

Das Weiße Haus merkt an, dass der Beitritt Kasachstans ein erster Schritt zur Wiederherstellung der internationalen Unterstützung für Israel nach dem Krieg im Gazastreifen sein wird. Laut einem US-Beamten wird die Beteiligung neuer muslimischer Staaten an den Abkommen „die Legitimität Israels stärken und ein Schritt hin zu Frieden und Zusammenarbeit in der Region sein“.

Die Abkommen zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Marokko waren ein zentraler diplomatischer Erfolg von Trumps erster Amtszeit. Nun strebt Washington eine Ausweitung dieses Rahmens an und legt dabei besonderen Wert auf die Entwicklung regionaler Zusammenarbeit und interreligiöser Verständigung.

Das Weiße Haus will den Abraham-Abkommen im Vorfeld des Besuchs des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in Washington am 18. November neuen Schwung verleihen. Auf einer Wirtschaftskonferenz in Miami wandte sich Trump an die saudische Botschafterin in den Vereinigten Staaten, Prinzessin Reema bint Bandar, und betonte, dass er Riad gerne als Teilnehmer an den Abkommen sehen würde.

Es sollte daran erinnert werden, dass der Präsident von Kasachstan angekommen Am Donnerstag, dem 6. November, reist das Staatsoberhaupt zu einem Besuch nach Washington. Dort wird es Gespräche mit US-Präsident Donald Trump führen und am C5+1-Gipfeltreffen teilnehmen.

Kasachstan und die Vereinigten Staaten haben unterzeichnet ein Memorandum über die Zusammenarbeit im Bereich der kritischen Mineralien.

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