Internet
Die Kommission fordert die Mitgliedstaaten zur Einführung der EU-App zur Altersverifizierung auf.
Die EU hat Maßnahmen ergriffen, um Kinder vor schädlichen und unangemessenen Online-Inhalten zu schützen.
Am Mittwoch (29. April) verabschiedete die Kommission eine Empfehlung, in der sie die Mitgliedstaaten auffordert, die Einführung der EU-App zur Altersverifizierung zu beschleunigen und sie bis Ende des Jahres verfügbar zu machen.
Die EU bezeichnet die App zur Altersverifizierung als „sicher, geschützt und datenschutzwahrend“. Sie sei ein „wichtiger Schritt“ beim Schutz von Kindern vor schädlichen und unangemessenen Online-Inhalten.
Die Mitgliedstaaten können die EU-Altersverifizierung als eigenständige App einführen oder sie in eine europäische digitale ID-Wallet integrieren.
Die Empfehlung legt außerdem fest, welche Maßnahmen die Mitgliedstaaten ergreifen sollten, um die rasche Verfügbarkeit und Interoperabilität der EU-Altersverifizierungslösung zu gewährleisten.
Die Kommission hat einen Entwurf für die App vorgelegt, der es Nutzern ermöglicht, nachzuweisen, dass sie eine bestimmte Altersgrenze erfüllen, ohne ihr genaues Alter, ihre Identität oder andere persönliche Daten preiszugeben.
Nun liegt es an den Mitgliedstaaten, die App für ihre Bürger anzupassen und zu produzieren.
Eine Quelle aus der EU-Kommission erklärte, der Schutz von Kindern im Internet habe für die Kommission Priorität.
„Gemäß dem Gesetz müssen Plattformen ein hohes Maß an Privatsphäre, Sicherheit und Schutz für Minderjährige im Internet gewährleisten.“
Henna Virkkunen, Executive Vice-President für Technologie-Souveränität, Sicherheit und Demokratie, begrüßte den Schritt.
„Eine effektive und datenschutzkonforme Altersverifizierung ist das nächste Puzzleteil, dessen Lösung wir uns immer weiter annähern, während wir auf einen Online-Raum hinarbeiten, in dem unsere Kinder sicher sind und diesen positiv und verantwortungsbewusst nutzen können, ohne die Rechte von Erwachsenen einzuschränken.“
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