Internet
Minimierung der Risiken, denen Kinder und Jugendliche online ausgesetzt sind
Die Online-Welt bietet unzählige Möglichkeiten, die Lernfähigkeit, Kreativität und Kommunikationsfähigkeit zu erweitern. Gleichzeitig birgt sie aber auch viele Risiken, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Um diese Risiken zu minimieren, hat die Kommission Leitlinien zum Jugendschutz sowie den Prototyp einer App zur Altersverifizierung vorgelegt.
Die neuen Richtlinien sollen Kindern ein hohes Maß an Privatsphäre und Sicherheit auf Online-Plattformen gewährleisten. Sie enthalten Empfehlungen zur
- Minimierung der Exposition gegenüber Praktiken, die Suchtverhalten fördern
- Cybermobbing
- schädliche Inhalte
- unerwünschter Kontakt von Fremden
Darüber hinaus müssen Plattformen sicherstellen, dass die von ihnen ergriffenen Maßnahmen nicht nur angemessen sind, sondern auch die Rechte von Kindern nicht unverhältnismäßig oder unangemessen einschränken.
Der Prototyp der Altersverifizierungs-App hingegen ist nicht nur benutzerfreundlich, sondern setzt auch neue Maßstäbe für den Datenschutz beim Online-Altersnachweis. Sie ermöglicht den einfachen Nachweis, dass jemand über 18 Jahre alt ist, während die volle Kontrolle über alle anderen persönlichen Daten wie das genaue Alter oder die Identität erhalten bleibt. Niemand kann verfolgen, sehen oder rekonstruieren, welche Inhalte Nutzer aufrufen. Diese App soll in Zusammenarbeit mit EU-Ländern, Online-Plattformen und Endnutzern weiter getestet und angepasst werden.
Der Entwurf zur Altersverifizierung legt den Grundstein für eine breitere Einführung altersgerechter Dienste in der Zukunft und basiert auf denselben technischen Spezifikationen wie die europäischen digitalen Identitäts-Wallets (eID), die vor Ende 2026 eingeführt werden sollen.
Weitere Informationen
Mehr erfahren über die Jugendschutzrichtlinien
Erfahren Sie mehr über die Blaupause zur Altersüberprüfung
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