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Cybersicherheit

Französische und britische Aufsichtsbehörden sagen, dass angeheuerte Hacker es auf Anwaltskanzleien abgesehen haben

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Söldner-Hacker haben zunehmend Anwaltskanzleien im Visier, um Daten zu stehlen, die in Rechtsfällen den Ausschlag geben könnten, sagen französische und britische Behörden und greifen damit eine Untersuchung auf, die das Phänomen letztes Jahr aufgedeckt hat.

In zwei in der vergangenen Woche veröffentlichten Berichten haben die Cyber-Überwachungsbehörden Frankreichs und des Vereinigten Königreichs eine Reihe digitaler Herausforderungen katalogisiert, mit denen Anwaltskanzleien konfrontiert sind, darunter Bedrohungen durch Ransomware und böswillige Insider. Beide betonten auch die Gefahren, die von Söldner-Hackern ausgehen, die von Prozessparteien angeheuert werden, um sensible Informationen von Gerichtsgegnern zu stehlen.

Das teilte das in London ansässige National Cyber ​​Security Centre (NCSC) mit in seinem Bericht Am 22. Juni wurde bekannt gegeben, dass immer häufiger „Hacker auf Mietbasis“ eingesetzt würden, „um bei Geschäftsabschlüssen oder Rechtsstreitigkeiten die Oberhand zu gewinnen“.

Das teilte Frankreichs Cyber-Aufsichtsbehörde ANSSI mit in seinem Bericht gab am Dienstag (27. Juni) bekannt, dass „Söldner mit offensiven Cyberfähigkeiten“ zunehmend den Rechtssektor ins Visier nehmen. ANSSI zitierte einen Bericht von Reuters aus dem letzten Jahr darüber, wie Söldner-Hacker aus Indien rekrutiert wurden, um hochkarätige Fälle in den Vereinigten Staaten, Europa und anderswo zu beeinflussen.

Diese Geschichte Die Studie, die auf Interviews mit Opfern, Forschern, Ermittlern, ehemaligen US-Regierungsbeamten, Anwälten und Hackern sowie der Überprüfung von Gerichtsakten und Tausenden von E-Mails basiert, enthüllte, dass Hackergruppen mit Sitz in Indien für eine jahrelange Hackerangriffswelle verantwortlich waren, die sich gegen rund 1,000 Anwälte in 108 verschiedenen Kanzleien weltweit richtete. Reuters zeigte, wie die Hacker es zu ihrem Geschäft machten, Dokumente für ihre Mandanten zu stehlen und in einigen Fällen zu versuchen, das unrechtmäßig erworbene Material als Beweismittel zu verwenden.

Die Untersuchung wurde inzwischen von Forschern bei Alphabet bestätigt(GOOGL.O)-eigener Google- und Facebook-Eigentümer Meta Platforms Inc(META.O).

Das britische NCSC und die französische Aufsichtsbehörde ANSSI reagierten nicht sofort auf E-Mails mit der Bitte um einen Kommentar.

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