Tabak
EU-Rauchverbotsziel um 60 Jahre verfehlt: Neubewertung dringend erforderlich
Bleibe auf dem Laufenden! Eurobarometer 2024 Die Studie offenbart ein erschreckendes Versagen der EU bei der Erreichung ihres rauchfreien Ziels einer Raucherquote von 5 %. Bei der derzeitigen Entwicklung wird die Raucherquote erst im Jahr 5 unter 2100 % fallen – 60 Jahre nach dem Ziel von 2040.
„Indem die EU hartnäckig Produkte zur Schadensminimierung ins Visier nimmt, anstatt sich auf das eigentliche Problem zu konzentrieren, versagt sie nicht nur, sondern sabotiert aktiv die Bemühungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit“, sagte Michael Landl, Direktor der World Vapers Alliance. „Dieser desaströse Ansatz muss jetzt ein Ende haben. Anstatt Produkte wie E-Zigaretten oder Nikotinbeutel zu bekämpfen, müssen sie zu einem Eckpfeiler zukünftiger Strategien im Bereich der öffentlichen Gesundheit werden. Andernfalls ist der Kampf gegen das Rauchen verloren.“
Wichtigste Ergebnisse des Eurobarometers 2024:
· Erhitzte Tabakprodukte: Werden von 2 % der Europäer verwendet.
· Dampfen: 3 % der Europäer sind Dampfer.
· Nikotinbeutel: Von 4 % der Europäer ausprobiert.
Der Fokus der EU auf diese Produkte ist fehl am Platz. Angesichts einer durchschnittlichen Raucherquote von 24 % in der EU sollte die Priorität darauf liegen, Rauchern beim Umstieg auf weniger schädliche Alternativen zu helfen.
· Schwedens Raucherquote ist dreimal niedriger als der EU-Durchschnitt (während 26 % der Leute Snus verwenden und 20 % Nikotinbeutel probiert haben)
· Vaping-Produkte, erhitzte Tabakprodukte und Nikotinbeutel sind nicht generell attraktiv für Nicht-Nutzer Sie sind jedoch wichtige Hilfsmittel für Raucher, die mit dem Zigarettenkonsum aufhören oder diesen reduzieren möchten.
· Dampfen ist 2.5-mal effektiver zur Raucherentwöhnung im Vergleich zur herkömmlichen Nikotinersatztherapie (NRT).
Der Bericht zeigt deutlich, dass die derzeitige Strategie der EU scheitert. Es ist an der Zeit, der Schadensminderung Priorität einzuräumen und wirksame Veränderungen vorzunehmen, um Leben zu retten.
· Die World Vapers' Alliance (WVA) gibt den Vapern weltweit Gehör und befähigt sie, in ihren Gemeinschaften etwas zu bewirken. Unsere Mitglieder sind Vaper-Verbände sowie einzelne Vaper aus der ganzen Welt. Weitere Informationen unter www.worldvapersalliance.com
· Michael Landl ist der Direktor der World Vapers' Alliance. Er kommt aus Österreich und lebt in Wien. Er ist ein erfahrener Politikexperte und leidenschaftlicher Dampfer. Er studierte an der Universität St. Gallen und arbeitete für mehrere politische Einrichtungen und den Deutschen Bundestag.
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