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Drogen

Forschung und Innovation im Kampf gegen illegale Drogen: Von der Voraussicht zur Wirkung

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Am 5. und 6. Mai trafen sich 100 Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen der Strafverfolgung, des Zolls, der Forensik, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft, von Horizon-Europe-Projekten, EU-Agenturen und -Institutionen in Brüssel zu einer Konferenz. CERIS Workshop zum Thema illegale Drogen. Die Veranstaltung wurde von der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit der Drogenagentur der Europäischen Union (EUDA).  

Die Diskussionen umfassten das gesamte Spektrum des Drogenphänomens, einschließlich der Dynamik der organisierten Kriminalität, Vorausschau, gesellschaftliche Auswirkungen, Forensik, Grenzen, Innovationsaufnahme und operative Bereitschaft. 

Im Laufe zweier Tage betonten die Teilnehmenden, dass die hohe Qualität der in Europa erzielten Forschungsergebnisse, deren operative Umsetzung jedoch unzureichend sei. Mehrere Podiumsdiskussionen hoben die Fragmentierung als Hauptursache hervor und wiesen darauf hin, dass sich das Problem nicht nur auf die Gesetzgebung und die Praxis der Mitgliedstaaten, sondern auch auf Datensysteme, Institutionen und die operativen Gemeinschaften selbst ausdehne.  

Die Teilnehmenden waren sich im Allgemeinen einig, dass die bestehenden Systeme zu reaktiv sind, die organisierte Kriminalität sich schneller entwickelt als die Behörden und dass Vorsorge- und Voraussichtsfähigkeiten im Mittelpunkt der EU-Strategie stehen müssen, damit die Behörden stets einen Schritt voraus sind. Forschung und Innovation wurden durchweg nicht als Randaktivitäten, sondern als entscheidende Instrumente der Vorsorge und strategische Ressourcen dargestellt, die für die Bewältigung der sich wandelnden Drogenmärkte unerlässlich sind.  

Die aktuelle Position der Kommission zur operativen Einsatzbereitschaft und strategischen Autonomie wurde von den Teilnehmern weitgehend bestätigt. Sie erkannten die Notwendigkeit des Kapazitätsaufbaus und der operativen Umsetzung von Innovationen an. Zu diesem Zweck drängten die Teilnehmer auf eine bessere Abstimmung zwischen Politik, operativen Erfordernissen und Forschungs- und Innovationsprogrammen.  

Die Diskussionen verdeutlichten den Wert von CERIS als strukturierte, gemeinschaftsübergreifende Plattform und Brücke zwischen Politik, Forschung und Praxis. Die Einbindung in die CERIS-Gemeinschaft trägt dazu bei, operative Lücken frühzeitig zu erkennen und bietet gleichzeitig einen praktischen Mechanismus, um Erkenntnisse aus der Praxis in die EU-Politik- und Programmdiskussionen einzubringen. Der Workshop ermöglichte zudem den direkten Austausch zwischen Praktikern und Forschern, operatives Feedback zu EU-geförderten Projekten und die Vernetzung bisher unverbundener Praktikergemeinschaften.  

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