Vogelgrippe
Vogelgrippe und Afrikanische Schweinepest: Die EU stellt 73 Millionen Euro zur Entschädigung italienischer Landwirte bereit.
EU-Kommissar für Landwirtschaft und Ernährung, Christophe Hansen, hielt sich am 25. September in Sorrento, Italien, auf, wo er den italienischen Minister für Landwirtschaft, Forsten und Ernährungssouveränität, Francesco Lollobrigida, traf. Im Rahmen seines Aufenthalts hielt er außerdem eine Grundsatzrede auf der Generalversammlung des Verbandes der Geflügelverarbeiter und des Geflügelhandels in der EU (AVEC) und nahm an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Die Zukunft des EU-Geflügelsektors durch Innovation gestalten“ teil.
Dieser Besuch erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Mitgliedstaaten dem Vorschlag der Kommission zugestimmt haben, Italien 73 Millionen Euro aus der Agrarreserve zur Verfügung zu stellen, um Landwirte in Gebieten zu entschädigen, die von Ausbrüchen der Vogelgrippe und der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen sind.
Insgesamt werden 61 Millionen Euro für Geflügel- und Eierproduzenten in Gebieten bereitgestellt, die zwischen September 2022 und März 2025 von Vogelgrippeausbrüchen betroffen sind. Schweinefleischproduzenten in Gebieten, die zwischen dem 1. November 2024 und dem 30. April 2025 von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen sind, erhalten 12.5 Millionen Euro. Die Unterstützung soll Landwirte für Verluste entschädigen, die durch Maßnahmen zur Bekämpfung und Prävention dieser Tierkrankheiten entstanden sind. Die Zahlungen, die aus der EU-Agrarreserve finanziert werden, müssen bis Ende Mai des nächsten Jahres an die Landwirte erfolgen.
Diese Unterstützung unterstreicht das anhaltende Engagement der EU, Landwirten im Zusammenhang mit Tierseuchenausbrüchen zu helfen und gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Eier-, Geflügel- und Schweinefleischbranche zu stärken. Veröffentlichungsdatum
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