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Gesundheit

Irlands EU-Ratspräsidentschaft wird Gesundheit und Wettbewerbsfähigkeit miteinander verknüpfen

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Irland wird bei der Übernahme der Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union am 1. Juli Gesundheitsinnovationen, Wettbewerbsfähigkeit und Patientenzugang in den Mittelpunkt seiner Agenda stellen, wobei ein starker Fokus auf dem bevorstehenden Biotech-Gesetz, der Reform der Medizinprodukte-Gesetzgebung und begrenzteren Initiativen im Bereich der öffentlichen Gesundheit liegen wird.

„Das Thema des Gesundheitsprogramms der Präsidentschaft lautet: Investitionen in die Gesundheit zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit“, sagte Gesundheitsministerin Jennifer Carroll MacNeill TD, als sie drei Prioritäten darlegte:

„Erstens: Arzneimittel, Innovation und nachhaltiger Zugang – wir treiben die Gesetzgebung zum Biotechnologiegesetz und die Überarbeitung der Verordnung über Medizinprodukte und In-vitro-Diagnostika zügig voran. Zweitens: Prävention, Innovation und Chancengleichheit im Gesundheitswesen – wir fördern evidenzbasierte Präventionsstrategien, einschließlich der Arbeit im Rahmen des EU-Plans für sichere Herzen. Drittens: Digitale Gesundheit – die Umsetzung des Europäischen Gesundheitsdatenraums bietet eine wichtige Chance, die Versorgung zu verbessern, die Forschung zu stärken und Innovationen zu unterstützen.“

Vitalfunktionen Man teilte mir mit, dass der Minister sich sehr auf die Gesetzgebung konzentriere und das Biotech-Gesetz sowie die Reform der Medizinprodukte als Vorzeigeprojekte bezeichnete. Er merkte an, dass beide die breitere Wettbewerbsfähigkeitsagenda der EU unterstützten und gleichzeitig den Zugang der Patienten zu Innovationen verbesserten.

Irland will die Verhandlungen sowohl über die Richtlinie als auch über die Verordnung des Biotechnologiegesetzes vorantreiben. Laut einer Quelle geht es bei dem Biotechnologiepaket „vor allem um Vereinfachung“ und darum, den rückläufigen Anteil klinischer Studien in Europa umzukehren. „Wir müssen diesen Trend unbedingt umkehren und uns ansehen, wie wir klinische Studien in Europa durchführen, das System effizienter gestalten, die Studiendauer verkürzen und Innovationen fördern.“ Der Diplomat betonte die Dringlichkeit des Themas und argumentierte, dass die Biotechnologie „einer der Sektoren ist, in denen Europa wirklich erfolgreich sein kann“, wenn Innovations- und Kommerzialisierungsbarrieren beseitigt würden.

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Gastbeitrag - Meinung

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