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Gesundheitssektor begrüßt EU-Abstimmung zur Personalkrise als „großen Schritt nach vorn“

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Der Initiativbericht „Ein EU-Krisenplan für das Gesundheitspersonal: Nachhaltigkeit der Gesundheitssysteme und Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen im Gesundheitssektor“ wurde heute (3. Juni) von den Ausschüssen für Beschäftigung und Soziales (EMPL) und für öffentliche Gesundheit (SANT) des Parlaments gebilligt und wird nun im Juli im Plenum zur Abstimmung gestellt.

Der von den Europaabgeordneten Loucas Fourlas (EVP, Zypern) und Ruggero Razza (EKR, Italien) verfasste Bericht warnt davor, dass der Europäischen Union bis 2030 ein Mangel von mehr als vier Millionen Gesundheits- und Pflegekräften drohen könnte, falls keine entschiedenen Maßnahmen ergriffen werden. Er fordert die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten auf, eine umfassende Strategie zur Stärkung der Rekrutierung, Bindung und Personalplanung zu entwickeln.

Die Organisationen im Gesundheitswesen begrüßten die Abstimmung des Ausschusses als wichtigen Meilenstein. Paul De Raeve, Generalsekretär des Europäischen Verbandes der Krankenpflegeverbände (EFN), lobte den Fokus des Berichts auf den Pflegekräftemangel: „Wir brauchen konkrete Maßnahmen, die von allen politischen Parteien unterstützt werden, um dem enormen Pflegekräftemangel in der EU zu begegnen.“ Er äußerte die Hoffnung, dass…

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Gastbeitrag - Meinung

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