Gesundheit
ENVI-Meinung signalisiert frühen Widerstand gegen die Verlängerung des ergänzenden Schutzzertifikats nach dem Biotech-Gesetz.
Der Ausschuss für Umweltfragen, Klima und Lebensmittelsicherheit (ENVI) des Europäischen Parlaments hat die erste parlamentarische Stellungnahme zum von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Biotechnologiegesetz abgegeben.
Die Position des ENVI-Ausschusses ist ein erster Hinweis auf die bevorstehenden politischen Auseinandersetzungen über die geplante Ausweitung der Anreize für geistiges Eigentum für eine kleine Anzahl von Biotech-Innovationen im Gesundheitssektor.
Obwohl der Ausschuss für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (ENVI) nicht zu den federführenden Ausschüssen für dieses Thema gehört, liegt die Verantwortung in erster Linie beim Ausschuss für öffentliche Gesundheit (SANT) und beim Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) des Parlaments. Die unter Berichterstatter Nicolás Casares (S&D, Spanien) verabschiedete Stellungnahme ist jedoch ein wichtiges Signal für die Position, die sich innerhalb der Fraktion der Sozialisten und Demokraten (S&D) zu einem der umstrittensten Elemente des Vorschlags herausbildet: der 12-monatigen Verlängerung der ergänzenden Schutzzertifikate (SPCs).
Der Biotechnologie-Akt der Kommission zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit Europas in der Biotechnologie und den Lebenswissenschaften durch ein Maßnahmenpaket zu stärken, das Investitionen fördern, Innovationen beschleunigen und die Umsetzung wissenschaftlicher Durchbrüche in marktfähige Produkte verbessern soll. Eine der umstrittensten Bestimmungen ist Artikel 27, der eine begrenzte Verlängerung der ergänzenden Schutzzertifikate (SPC) für bestimmte zukunftsweisende Biotechnologieprodukte vorsieht.
ENVI hat nun vorgeschlagen, Artikel 27 komplett zu streichen.
In seinem Bericht argumentiert González Casares, dass die vorgeschlagene Verlängerung keine ausreichende wirtschaftliche Rechtfertigung enthalte....

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