Vernetzen Sie sich mit uns

Gesundheit

NGOs stellen Abkommen zwischen Großbritannien und den USA zur Arzneimittelpreisgestaltung in Frage

SHARE:

Veröffentlicht

on

Wir nutzen Ihre Anmeldung, um Ihnen Inhalte auf die von Ihnen gewünschte Weise bereitzustellen und um Sie besser zu verstehen. Sie können sich jederzeit abmelden.

Zwei britische Nichtregierungsorganisationen, Just Treatment und Global Justice Now, bereiten die ersten Schritte für eine mögliche gerichtliche Überprüfung der britischen Regierung hinsichtlich der Gesetzgebung zur Umsetzung des zwischen Großbritannien und den USA geschlossenen Abkommens über die Preisgestaltung von Arzneimitteln vor, das geschlossen wurde, um die Gefahr von unfairen Handelszöllen gemäß Abschnitt 301 zu vermeiden.

Im Zentrum des Streits steht ein im Dezember 2025 vereinbartes Abkommen, in dem sich Großbritannien verpflichtete, die Schwelle zur Beurteilung der Kosteneffektivität von Arzneimitteln für den NHS um 25 % anzuheben und die NHS-Ausgaben für Arzneimittel im Laufe des nächsten Jahrzehnts zu erhöhen. Im Gegenzug sagten die Vereinigten Staaten zu, die Zölle auf britische Pharmaexporte für mindestens die nächsten drei Jahre bei 0 % zu belassen.

Die Einigung kam zustande, nachdem Trump wiederholt mit Zöllen von bis zu 100 % auf importierte Markenmedikamente gedroht hatte, obwohl er bereits am 8. Mai ein Handelsabkommen mit der britischen Regierung geschlossen hatte. Dieses Abkommen war an die Ergebnisse einer Untersuchung gemäß Abschnitt 232 des US-Handelsgesetzes geknüpft, der es den USA erlaubt, Zölle aus Gründen der nationalen Sicherheit zu erheben. Diese Zölle wurden vor US-Gerichten erfolgreich angefochten.

Arzneimittel gehören zu den wichtigsten Exportgütern Großbritanniens in die Vereinigten Staaten, mit jährlichen Exporten im Wert von über 11 Milliarden Pfund. Die Regierung präsentierte das Abkommen im Vergleich zur Europäischen Union als Erfolg. 

Teile diesen Artikel:

Teilen:
Gastbeitrag - Meinung

Die geäußerten Meinungen sind ausschließlich die des Autors und werden von EU Reporter nicht geteilt. Der Artikel wurde von EU Reporter unaufgefordert eingereicht, und der Autor garantiert die Richtigkeit des Inhalts. EU Reporter hat dem Autor keine Zahlung geleistet.

EU Reporter veröffentlicht Artikel aus verschiedenen externen Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen entsprechen nicht unbedingt denen von EU Reporter. Bitte lesen Sie den vollständigen Inhalt von EU Reporter. Veröffentlichungsbedingungen Weitere Informationen: EU Reporter nutzt künstliche Intelligenz als Werkzeug zur Verbesserung der journalistischen Qualität, Effizienz und Zugänglichkeit und gewährleistet gleichzeitig eine strenge menschliche redaktionelle Kontrolle, ethische Standards und Transparenz bei allen KI-gestützten Inhalten. Bitte lesen Sie den vollständigen Bericht von EU Reporter. KI-Richtlinie .

Trending