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Die Evaluierung des EU-Rahmenwerks zur Tabakkontrolle durch die Kommission hebt Fortschritte und neue Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit hervor.
Die Europäische Kommission hat ihre Bewertung des EU-Rahmenwerks zur Tabakkontrolle veröffentlicht. Darin bewertet sie die Wirksamkeit, Effizienz und Relevanz der Tabakproduktrichtlinie und der Tabakwerberichtlinie im Hinblick auf den Schutz der öffentlichen Gesundheit und die Gewährleistung des reibungslosen Funktionierens des Binnenmarktes.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Die EU-Regeln zur Tabakkontrolle haben zu einem signifikanten Rückgang des Rauchens und tabakbedingter Todesfälle in der gesamten EU beigetragen. Gleichzeitig hebt die Auswertung die wachsenden Herausforderungen hervor, die mit dem raschen Aufkommen neuer Tabak- und Nikotinprodukte, insbesondere unter jungen Menschen, verbunden sind.
Seit 2012 ist Die Raucherquote in der EU ist von 28 % auf 24 % der Bevölkerung gesunken.Bei jungen Menschen ist der Rückgang sogar noch deutlicher. Auch die tabakbedingten Todesfälle sind erheblich zurückgegangen, was die positive Wirkung strengerer Produktvorschriften, Werbeverbote und Gesundheitswarnungen widerspiegelt.
Die Auswertung bestätigt auch, dass Die harmonisierten EU-Regeln haben das Funktionieren des Binnenmarktes verbessert. Maßnahmen wie die Regulierung und Meldepflichten für Inhaltsstoffe, Kennzeichnungs- und Verpackungsvorschriften, die Rückverfolgbarkeit und Sicherheitsmerkmale von Tabakerzeugnissen sowie grenzüberschreitende Werbe- und Sponsoringregeln haben wesentlich zum reibungslosen Funktionieren des Binnenmarktes beigetragen und die Effektivität des Tabakkontrollrahmens erhöht.
Der Bericht deckt jedoch auch Mängel in der Gesetzgebung auf. Neben den weiterhin bestehenden Risiken durch traditionelle Tabakprodukte hat der Aufstieg von E-Zigaretten, Tabakerhitzern und Nikotinbeuteln neue Gefahren mit sich gebracht. neue Bedenken im Bereich der öffentlichen Gesundheit.
Sie stellen insbesondere für jüngere Generationen eine Bedrohung dar, die gefährdet sind durch Nikotinsucht und ihre langfristigen gesundheitlichen Folgennicht zuletzt angesichts der attraktiven Eigenschaften und der offensiven Online-Werbung für diese Produkte.
Darüber hinaus deuten die Beweise darauf hin, dass die wachsende Popularität von neuartige Produkte kann als ein Einstieg in die Nikotinsucht und in einigen Fällen auch das traditionelle Rauchen, insbesondere unter Jugendlichen, obwohl der traditionelle Tabakkonsum weiterhin rückläufig ist.
Die Auswertung hebt auch die sich wandelnde Natur der Werbung und VerkaufsförderungWährend die traditionelle Medienwerbung aufgrund von EU-Beschränkungen deutlich zurückgegangen ist, bleibt die digitale Werbung eine große Herausforderung, insbesondere die verdeckter Charakter der digitalen Werbung für Tabak- und Nikotinprodukte, insbesondere neuartige Produkte.
Insgesamt kommt die Kommission zu dem Schluss, dass der EU-Rahmen zur Tabakkontrolle erhebliche Vorteile für die öffentliche Gesundheit gebracht und den Binnenmarkt unterstützt hat. Gleichzeitig unterstreicht sie die Der regulatorische Rahmen muss angepasst werden. um auf neue Marktentwicklungen, technologische Veränderungen und neu auftretende Gesundheitsrisiken zu reagieren sowie um anhaltende Risiken anzugehen.
Auf Grundlage dieser Bewertung wird die Kommission nun eine Folgenabschätzung durchführen und den umfassenden Konsultationsprozess fortsetzen. Im Hinblick auf weitere politische Maßnahmen im Rahmen des Safe Hearts Plans beabsichtigt die Kommission, im Jahr 2026 einen Vorschlag vorzulegen. Überarbeitung des Rechtsrahmens zum Thema Tabakkontrolle.
Weitere Informationen
Bewertung des Rechtsrahmens zur Tabakkontrolle
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