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Gesundheit

Einkommensschwächere EU-Länder zahlen mehr für Krebsmedikamente.

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Eine Studie des European Fair Pricing Network zeigt, dass Länder mit niedrigerem Einkommen mehr für ihre Medikamente bezahlen.

Eine Studie mit dem Titel „Preistransparenz bei Krebsmedikamenten: Ein entscheidender Schritt hin zu fundierten Preisverhandlungen in Europa“, an der 23 Krankenhäuser aus neun europäischen Ländern beteiligt waren, zeigt erhebliche Preisunterschiede für 15 Krebsmedikamente sowohl zwischen als auch innerhalb der Länder auf. Teilweise zahlen Krankenhäuser deutlich mehr für ein und dasselbe Medikament.

Die Europäische Krebsliga, eines der Mitglieder des Netzwerks, schrieb: „Viele Krankenhäuser in ganz Europa zahlen unwissentlich weitaus mehr als andere. Beispielsweise zahlen Krankenhäuser in Ungarn fast dreimal so viel wie ihre Kollegen in Deutschland für Medikamente zur Behandlung von Brust-, Darm- und Magenkrebs.“

Guy Muller, der für die Niederländische Krebsgesellschaft arbeitet, sagt, die Studie stelle die weitverbreitete Annahme in Frage, dass Krebsmedikamente in Ländern mit stärkeren Volkswirtschaften immer teurer seien: „Tatsächlich sehen sich Länder mit geringerer Kaufkraft oft mit höheren Krankenhauspreisen für Krebsmedikamente konfrontiert. In...

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Gastbeitrag - Meinung

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