Gesundheit
Kommission unterstützt europaweite Maßnahmen zur Anwerbung und Bindung von Pflegekräften
Die Kommission hat eine Beitragsvereinbarung mit der WHO-Regionalbüro für Europa (WHO Europa), um die Mitgliedstaaten dabei zu unterstützen, Pflegekräfte in ihren Gesundheitssystemen zu halten und den Beruf für Pflegekräfte attraktiver zu machen.
Die Vereinbarung, finanziert mit 1.3 Mio. € von dem EU4Health-Programm, wird Aktivitäten in allen EU-Mitgliedstaaten über einen Zeitraum von 36 Monate Laufzeit. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei jenen Ländern, in denen ein erheblicher Mangel an Gesundheitsfachkräften und insbesondere an Krankenpflegepersonal herrscht.
Die Kommissarin für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Stella Kyriakides, erklärte: „Pflegekräfte bilden das Rückgrat unserer Gesundheitssysteme und tragen entscheidend dazu bei, dass Patienten bei Bedarf eine hochwertige, professionelle Versorgung erhalten. Die heutige Maßnahme unterstreicht unser Engagement, die gravierenden Personalengpässe in vielen Mitgliedstaaten anzugehen und die Resilienz der Gesundheitssysteme in der gesamten Europäischen Gesundheitsunion zu stärken. Wir freuen uns, bei dieser wichtigen Initiative mit der WHO Europa zusammenzuarbeiten.“
Durch eine enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten, den Krankenpflegeorganisationen und den Sozialpartnern wird die Initiative auf die spezifischen Bedürfnisse auf nationaler und subnationaler Ebene zugeschnitten.
Die Mittel fließen in die Ausarbeitung von Aktionsplänen für die Personalbeschaffung, in Mentoring-Programme zur Gewinnung einer neuen Generation von Pflegekräften, in die Ausarbeitung von Beurteilungen der Auswirkungen auf das Pflegepersonal, um die Probleme hinter diesem strukturellen Mangel zu verstehen, in Strategien zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens des Pflegepersonals sowie in die Umsetzung von Schulungsmöglichkeiten und -maßnahmen, um sicherzustellen, dass das Personal im Gesundheitswesen von der digitalen Transformation profitieren kann.
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