Coronavirus
EU beginnt mit Echtzeit-Überprüfung des Sanofi-GSK COVID-19-Impfstoffs


Die europäische Arzneimittelbehörde gab am Dienstag (20. Juli) bekannt, dass sie mit einer Echtzeitprüfung des vom französischen Arzneimittelhersteller Sanofi entwickelten COVID-19-Impfstoffs begonnen habe. (SASY.PA) und das britische Unternehmen GlaxoSmithKline (GSK.L), der fünfte Schuss, der derzeit einer solchen Überprüfung unterzogen wird, schreiben Pushkala Aripaka in Bengaluru und Matthias Blamont in Paris, Reuters.
Die Entscheidung, mit der „Rolling Review“ des Impfstoffs Vidprevtyn zu beginnen, basierte auf vorläufigen Ergebnissen aus Laborstudien und klinischen Studien im Frühstadium an Erwachsenen, so die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). sagte.
Im Mai begannen weltweite Studien im Spätstadium für den proteinbasierten Coronavirus-Impfstoffkandidaten.
Sanofi und GSK hoffen, die Zulassung bis Ende 2021 zu erhalten, nachdem Ergebnisse aus der Frühphase gezeigt haben, dass der Impfstoff eine robuste Immunreaktion hervorruft. Mehr Infos
„Die EMA wird die Konformität von Vidprevtyn mit den üblichen EU-Standards hinsichtlich Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität bewerten“, erklärte die Behörde, ohne jedoch Einzelheiten zu den bisher erhaltenen Daten oder einem voraussichtlichen Zeitplan für die Zulassung zu nennen.
Die fortlaufenden Überprüfungen der EMA zielen darauf ab, den Genehmigungsprozess zu beschleunigen, indem sie es Forschern ermöglichen, Ergebnisse in Echtzeit einzureichen, bevor endgültige Studiendaten verfügbar sind.
Sanofi teilte mit, dass weitere fortlaufende Überprüfungen seines Impfstoffs auch in Großbritannien, Kanada und Singapur sowie bei der Weltgesundheitsorganisation kurz bevorstünden.
Vidprevtyn basiert auf der gleichen Technologie wie einer der saisonalen Grippeimpfstoffe von Sanofi. Es wird mit einem Adjuvans kombiniert, einer Substanz von GSK, die als Booster für die Impfung dient.
Weitere COVID-19-Impfstoffkandidaten in der laufenden EU-Prüfung sind die von CureVac (5CV.DE), Novavax (NVAX.O), Sinovac (SVA.O) und Russlands Sputnik V.
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