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Laut von der Leyen könnten zwei Impfstoffe vor Jahresende eine Marktzulassung erhalten

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Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich heute Abend (19. Dezember) per Videokonferenz getroffen, um die Reaktion der EU auf die COVID-19-Pandemie zu erörtern. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sagte, dass die Europäische Medizinagentur (EMA) bereits in der zweiten Dezemberhälfte 2020 zwei Impfstoffe zulassen könnte

Von der Leyen begrüßte, dass sich alle Mitgliedstaaten verpflichtet hatten, dieselben von der Kommission bisher ausgewählten Impfstoffe zu kaufen. Das Portfolio von fünf Impfstoffen und bald sechs. Von der Leyen sagte, dass die verschiedenen Impfstoffe bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen besser funktionieren könnten, daher sei dies ein guter Ansatz. 

Der Kommissionspräsident betonte, dass alle Impfstoffe von der EMA ordnungsgemäß bewertet würden. EMA arbeitet eng mit ähnlichen Agenturen zusammen, insbesondere mit der US-amerikanischen Food and Drug Agency. Wenn alles gut geht, könnten die Impfstoffe Pfizer / BioNTech und Moderna ihre endgültige Genehmigung zur Verwendung vor Jahresende erhalten. 

Die Staats- und Regierungschefs diskutierten, wie die Vorbereitung der nationalen Impfpläne beschleunigt werden kann, um sicherzustellen, dass Impfstoffe für alle EU-Bürger verfügbar und erschwinglich sind.

Sowohl Präsident von der Leyen als auch Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, erkannten an, dass die Kommunikation im Zusammenhang mit dem Einsatz verstärkt werden muss, da die Zahl der Menschen, die Impfstoffen misstrauen, zunimmt.

Die Staats- und Regierungschefs der EU erörterten auch die Verwendung von Antigentests, ihre Genehmigung und ihre gegenseitige Anerkennung. Die Staats- und Regierungschefs diskutierten, wie ein gemeinsamer EU-Ansatz für die Verwendung von Antigen-Schnelltests entwickelt werden kann. Die Tests ergänzen PCR-Tests, die viel teurer und langsamer sind. Nationale Teststrategien wurden diskutiert und die Verantwortlichen einigten sich darauf, auf die gegenseitige Anerkennung von Tests und deren Ergebnissen sowie auf gemeinsame Kriterien für die Bewertung von Tests hinzuarbeiten.

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Die Staats- und Regierungschefs diskutierten auch über die Aufhebung der Reisebeschränkungen. Charles Michel sagte: „Wir müssen aus der Vergangenheit lernen und bei der Aufhebung der Beschränkungen vorsichtig sein. Sie sollte schrittweise und rückschrittlich erfolgen. Wir alle wollen die Feiertage zum Jahresende sicher feiern. Lasst uns das neue Jahr sicher begrüßen.“

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