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Ebola

EU gibt Soforthilfe frei und startet humanitären Flugdienst zur Aufnahme von #Ebola in der Demokratischen Republik Kongo

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Die Europäische Kommission hat ein dringendes humanitäres Hilfspaket zur Eindämmung eines Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo angekündigt. 1.5 Millionen Euro dienen zunächst der logistischen Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), weitere 130,000 Euro stehen der Internationalen Föderation des Roten Kreuzes für lebensrettende Einsätze des Kongolesischen Roten Kreuzes zur Verfügung. Darüber hinaus soll der humanitäre Flugdienst ECHO Flight der Kommission medizinisches Fachpersonal, Notfallpersonal sowie Ausrüstung in die betroffenen Gebiete transportieren.

„Die EU ergreift dringende Maßnahmen, um die Ausbreitung dieser hochgradig tödlichen Krankheit einzudämmen. Unsere finanzielle Unterstützung und unser humanitärer Flugdienst werden dazu beitragen, medizinische Teams, Ausrüstung und Hilfsgüter in die betroffenen Gesundheitszonen zu bringen, was dringend erforderlich ist. Wir arbeiten bei dieser gemeinsamen Anstrengung eng mit den nationalen Behörden, der Weltgesundheitsorganisation und internationalen Partnern zusammen. Es muss alles getan werden, um die Ebola-Fälle zu isolieren, insbesondere da es einen Fall in der Stadt Mbandaka gibt“, sagte Christos Stylianides, EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement und Ebola-Koordinator der EU.

Kommissar Stylianides hat die Situation genau beobachtet und mit dem Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Kontakt aufgenommen.

Die EU ist auch bereit, die European Medical Corps, auf Wunsch ein freiwilliger Pool europäischer Spezialistenteams und medizinischer Ressourcen.

Die heute angekündigten EU-Mittel sollen die Bereitstellung entsprechender Notfallkapazitäten in den betroffenen Gebieten, die Überwachung und Kontaktverfolgung von Ebola-Opfern sowie die aktive Fallsuche zur Früherkennung von Infizierten sicherstellen. Sie decken außerdem die Kommunikation mit den betroffenen Gemeinden über Risiken und Verhaltensweisen zur Verhinderung der Ausbreitung der Krankheit ab, darunter psychosoziale Unterstützung und die Vorbereitung sicherer und würdiger Bestattungen. Der Copernicus-Satellit der EU wird zudem Notfallkartierungsdienste zur Bewertung des Geländes und des Verkehrsnetzes in der Region um Mbandaka und Bikoro bereitstellen.

Hintergrund

Die EU leistet der Demokratischen Republik Kongo seit 1994 humanitäre Hilfe. In den letzten fünf Jahren hat allein die Kommission humanitäre Hilfsaktionen mit mehr als 200 Mio. EUR unterstützt. Für den Zeitraum 620-2014 wurden ebenfalls 2020 Mio. EUR an Entwicklungsmitteln bereitgestellt, die sich hauptsächlich auf Gesundheit, Umwelt und nachhaltige Landwirtschaft, Infrastruktur sowie Regierungsführung und Rechtsstaatlichkeit konzentrieren.

Die Kommission betreibt ein spezielles humanitärer Flugdienst namens „ECHO Flight“ in afrikanischen Ländern mit Drehkreuzen in der Demokratischen Republik Kongo, Kenia, Uganda und Mali. Der Service ist für humanitäre Partner und Hilfsorganisationen kostenlos und garantiert sichere und schnelle Transporte von humanitärem Personal und Hilfsgütern an entlegene Orte.

Mehr Infos

Fotos des Besuchs von Kommissar Stylianides in der Demokratischen Republik Kongo (März 2018)

Factsheet – Reaktion der EU auf die Ebola-Epidemie

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