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Krebs

Die Kommission ergreift weitere Maßnahmen zum besseren Schutz der Arbeitnehmer gegen # krebserregende Chemikalien

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Am 5. April hat die Europäische Kommission einen weiteren wichtigen Schritt unternommen, um die Arbeitnehmer in der Europäischen Union vor arbeitsplatzbedingtem Krebs und anderen Gesundheitsproblemen zu schützen.

The Commission proposes to limit workers’ exposure to five cancer-causing chemicals, in addition to the 21 substances that have already been limited or proposed to be limited. Estimates show that today’s proposal would improve working conditions for over 1,000,000 EU workers and prevent over 22,000 cases of work-related illness.

Employment, Social Affairs, Skills and Labour Mobility Commissioner Marianne Thyssen said: “The Commission has taken another important step towards fighting work-related cancer and other relevant health problems on the work floor. We propose to limit workers’ exposure to five additional cancer-causing chemicals. This will improve protection for over 1 million workers in Europe and help create a healthier and safer workplace, which is a core principle of the European Pillar of Social Rights.”

Die Kommission schlägt vor, neue Expositionsgrenzwerte für fünf Chemikalien in die Richtlinie über Karzinogene und Mutagene aufzunehmen. Diese Grenzwerte legen eine maximale Konzentration für das Vorhandensein einer krebserregenden Chemikalie in der Arbeitsluft fest. Die folgenden fünf Karzinogene von hoher Relevanz für den Schutz der Arbeitnehmer wurden ausgewählt:

  • Cadmium und seine anorganischen Verbindungen;
  • Beryllium und anorganische Berylliumverbindungen;
  • Arsen und seine Salze sowie anorganische Arsenverbindungen;
  • Formaldehyd und;
  • 4,4′-Methylene-bis(2-chloroaniline) (MOCA).

Die ersten drei oben aufgeführten Karzinogene werden in den Bereichen Cadmiumproduktion und -raffinierung, Herstellung von Nickel-Cadmium-Batterien, mechanische Beschichtung, Zink- und Kupferschmelze, Gießereien, Glas, Laboratorien, Elektronik, Chemie, Bauwesen, Gesundheitswesen, Kunststoffe und Recycling in großem Umfang eingesetzt.

Die Einführung wirksamer Maßnahmen zur Verhinderung einer hohen Exposition gegenüber den fünf betrachteten Stoffen und Stoffgruppen wird sich positiv auswirken, sogar viel umfassender als die Krebsprävention allein. Die Einführung dieser Expositionsgrenzwerte führt nicht nur zu weniger Fällen von arbeitsbedingtem Krebs, sondern begrenzt auch andere wichtige Gesundheitsprobleme, die durch krebserzeugende und mutagene Substanzen verursacht werden. Beispielsweise verursacht die Exposition gegenüber Beryllium neben Lungenkrebs auch eine unheilbare chronische Berylliumkrankheit.

European limit values also promote consistency by contributing to a ‘level playing field’ for all businesses and a clear and common objective for employers, workers and enforcement authorities. The proposal therefore leads to a more efficient system of workers’ health protection and improved fairness in the single market.

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The proposal is based on scientific evidence and follows broad discussions with relevant stakeholders, in particular employers, workers and member states’ representatives.

Hintergrund

This Commission is committed to further strengthening workers’ right to a high level of protection of their health and safety at work. The Europäischen Pfeiler der sozialen Grundrechte, die vom Europäischen Parlament, vom Rat und von der Kommission gemeinsam proklamiert wurde Sozialgipfel für faire Arbeitsplätze und Wachstum in Göteborg im November 2017, recognizes that workers’ right to a healthy, safe, and well-adapted work environment is essential to the upward convergence towards better working and living conditions in the EU. Protection of workers’ health, by continuously reducing exposures to carcinogenic and mutagenic substances in the workplace, is a concrete action taken by the Juncker Commission to deliver on this priority.

Die Daten zeigen, dass Krebs die erste Ursache für arbeitsbedingte Todesfälle ist. 52% der jährlichen arbeitsbedingten Todesfälle sind auf Krebs zurückzuführen, verglichen mit 24% aufgrund von Kreislauferkrankungen und 2% aufgrund von Verletzungen. Die Exposition gegenüber bestimmten chemischen Stoffen bei der Arbeit kann Krebs verursachen. Während Krebs eine komplexe Krankheit ist und bestimmte kausale Faktoren schwer zu identifizieren sind, ist klar, dass Krebserkrankungen, die durch die Exposition gegenüber chemischen Substanzen am Arbeitsplatz verursacht werden, durch Reduzierung oder Eliminierung dieser Expositionen verhindert werden können.

Um sicherzustellen, dass die Arbeitnehmer vor solchen Risiken geschützt sind, hat die EU im Jahr 2004 die Richtlinie 2004/37 / EG (CMD) über Karzinogene und Mutagene verabschiedet. Diese Richtlinie enthält Maßnahmen zur Beseitigung oder Begrenzung der Exposition gegenüber krebserzeugenden und mutagenen chemischen Stoffen und als solche zur Vorbeugung von Berufskrebs und verwandten Krankheiten.

Scientific knowledge about carcinogenic or mutagenic chemicals is constantly evolving and technological progress enables improvements in protection of workers. To ensure that the mechanisms for protecting workers established in the CMD are as effective as possible and that up-to-date preventative measures are in place in all Member States, the Directive needs to be regularly revised. For this reason, the Commission has supported a continuous process of updating the CMD to keep abreast with the new scientific and technical developments, taking account of Social Partners’ and Member States’ views.

Zwei frühere Gesetzesänderungen wurden von der Kommission der CMD vorgeschlagen Mai 2016 und Januar 2017zusammen identifizierte Grenzwerte für 21 Karzinogene. Der erste Änderungsantrag wurde als angenommen Richtlinie (EU) 2017 / 2398 von den Mitgesetzgebern Ende 2017. Der zweite Vorschlag für Gesetzesänderungen wird derzeit von den Gesetzgebern erörtert. In der EU sind rund 21 Millionen Arbeitnehmer mindestens einem der in den drei vorgeschlagenen Gesetzesänderungen enthaltenen chemischen Arbeitsstoffe ausgesetzt.

Mehr Infos                 

MEMO: Commission follows up on workers’ protection from cancer-causing chemicals: frequently asked questions on the third revision of the Carcinogens and Mutagens Directive

News auf GD Beschäftigung Website

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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