Brexit
#EMA - EU-Drogenbehörde reduziert Arbeitsbelastung, um sich auf die # Brexit-Störung vorzubereiten

Die europäische Arzneimittelbehörde streicht weniger wichtige Arbeiten, um sich auf die durch den Brexit und den Umzug von London in eine andere Stadt innerhalb der Europäischen Union verursachten Störungen vorzubereiten. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) teilte am Dienstag mit, dass ihr „Geschäftskontinuitätsplan“ vorsieht, die Arbeiten an einem neuen Webportal und einem Projekt zur elektronischen Einreichung von Arzneimitteln sowie die Entwicklung eines Transparenz-Fahrplans auszusetzen.
Außerdem wird die Zahl der Prüfungen verringert. Corporate Governance und unterstützende Aktivitäten, und künftig werden weniger EMA-Mitarbeiter an externen Sitzungen oder Konferenzen teilnehmen.
Durch diese Maßnahmen wird das Personal entlastet und kann sich nun auf die regulatorischen Folgen des Austritts Großbritanniens aus der EU und der Verlegung der Agentur konzentrieren. Gleichzeitig kann die Agentur ihre wichtige Arbeit der Bewertung und Überwachung der Arzneimittelsicherheit fortsetzen.
Die EMA beschäftigt fast 900 Mitarbeiter und fungiert als zentrale Anlaufstelle für die Arzneimittelaufsicht in ganz Europa. Ihre Ankündigung erfolgte am selben Tag, an dem EU-Beamte bekannt gaben, dass sich 19 europäische Städte beworben hätten, um London als Sitz der Organisation zu ersetzen.
Medizinforscher und Pharmaunternehmen warnen schon lange, dass die erzwungene Verlegung der EMA – Europas Pendant zur US-amerikanischen Food and Drug Administration – den reibungslosen Ablauf der Arzneimittelaufsicht gefährden könnte.
Und der Geschäftsführer der Agentur, Guido Rasi, sagte, er befürchte, erfahrene Mitarbeiter zu verlieren, die möglicherweise nicht mit ihren Familien umziehen wollen.
Noel Wathion, Rasis Stellvertreter und Leiter der Brexit-Taskforce der Agentur, bekräftigte am Dienstag die Herausforderungen.
„Die Vorbereitung des Umzugs, die Bewältigung der notwendigen Veränderungen und die proaktive und effiziente Bewältigung von Herausforderungen wie dem möglichen Verlust qualifizierter und erfahrener Mitarbeiter erfordert erhebliche interne Ressourcen“, sagte Wathion.
„Mit dem Geschäftskontinuitätsplan wollen wir sicherstellen, dass die Beurteilung von Arzneimitteln nicht unterbrochen wird und dass Patienten in Europa weiterhin Zugang zu hochwertigen, sicheren und wirksamen Arzneimitteln haben.“
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