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Krebs

Kommission begrüßt Einverständnis von Parlament und Rat, die Arbeitnehmer besser gegen #cancer Chemikalien zu schützen

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Am 11. Juli erzielten das Europäische Parlament und der Rat eine Einigung über den Vorschlag der Kommission, neue oder strengere Grenzwerte für die Exposition gegenüber mehreren krebserregenden Chemikalien am Arbeitsplatz festzulegen.

Kommissarin Marianne Thyssen, zuständig für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, begrüßte die heutige Einigung und erklärte: „Krebs fordert mehr Todesopfer als jede andere berufsbedingte Krankheit und verursacht in vielen Familien enormes Leid. Die heutige Einigung stellt daher einen Meilenstein für den Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer dar, insbesondere vor Krebs am Arbeitsplatz. Der Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer im Allgemeinen und die Bekämpfung berufsbedingter Krebserkrankungen im Besonderen haben für diese Kommission höchste Priorität.“

Der Überarbeitungsprozess der Karzinogen- und Mutagenrichtlinie begann 2008, und die Juncker-Kommission ergriff konkrete Maßnahmen, um die Fortschritte in diesem Bereich zu beschleunigen. Seit Mai 2016 haben wir zwei Vorschläge zur Änderung dieser Richtlinie vorgelegt, um die Belastung der Arbeitnehmer mit 20 krebserregenden Chemikalien zu verringern. Beide Vorschläge könnten dazu beitragen, in den nächsten 100,000 Jahren das Leben von über 50 Arbeitnehmern zu retten.

Das Europäische Parlament und der Ministerrat haben sich auf den ersten Vorschlag der Kommission zur Änderung der Karzinogen- und Mutagenrichtlinie geeinigt. Die Kommission dankt allen Beteiligten für ihre gemeinsamen Bemühungen, insbesondere der Parlamentsberichterstatterin Marita Ulvskog und den Schattenberichterstattern sowie der maltesischen Präsidentschaft und ihren Vorgängern.

Die Vereinbarung zwischen den Mitgesetzgebern bestätigt das starke politische Engagement aller EU-Institutionen im Kampf gegen arbeitsbedingten Krebs. Die Kommission fordert nun das Parlament und den Rat auf, diese Dynamik zu nutzen und eine rasche Einigung über ihren zweiten Vorschlag zu erzielen, der im Januar 2017 vorgelegt wurde. Mit Blick auf die Zukunft hört die Arbeit hier nicht auf.

Die Kommission hat bereits mit den Vorbereitungen für die nächste Chemikaliengruppe begonnen, für die wir Anfang nächsten Jahres einen Vorschlag vorlegen wollen. Im Januar 2017 startete die Kommission außerdem eine umfassendere Initiative zur Förderung von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Durch die Bündelung der Kräfte aller EU-Institutionen und ein entschlossenes gemeinsames Handeln können wir einen bedeutenden Fortschritt beim Schutz der Gesundheit und Sicherheit unserer Arbeitnehmer erzielen.

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