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Großbritannien sagt, dass die russische Trollfabrik Desinformationen in den sozialen Medien verbreitet
Am Sonntag erklärte das britische Außenministerium, Russland nutze eine Troll-Farm, um in den sozialen Medien Falschinformationen über den Krieg in der Ukraine zu verbreiten. Auch Politiker in verschiedenen Ländern, darunter Großbritannien und Südafrika, seien im Visier der Organisation gewesen.
Großbritannien behauptete, in seiner Veröffentlichung seien von Großbritannien finanzierte Forschungsergebnisse verwendet worden, veröffentlichte die Ergebnisse jedoch nicht. Die Untersuchung enthüllte, wie der Kreml Desinformationskampagnen einsetzte, um die internationale öffentliche Meinung über die russische Invasion in der Ukraine zu manipulieren, die Unterstützung dafür zu erhöhen und neue Sympathisanten zu gewinnen.
Russland bezeichnet sein Vorgehen in der Ukraine als „Sonderoperation“, deren Ziel es sei, das Land zu entwaffnen und vor Faschisten zu schützen. Sowohl der Westen als auch die Ukraine behaupten, der Faschismusvorwurf sei unbegründet und der Krieg eine unprovozierte Aggression.
Russland behauptet, dass die westlichen Medien eine allzu voreingenommene Geschichte des Krieges präsentiert haben, die Moskaus Besorgnis über die NATO-Erweiterung und die so genannte Verfolgung von in der Ukraine lebenden russischsprachigen Personen weitgehend ignoriert. Das hat Kiew bestritten.
Außenministerin Liz Truss erklärte in einer Stellungnahme: „Wir können nicht zulassen, dass Putins zwielichtige und korrupte Trollfarmen mit ihren Lügen über Putins illegalen Krieg in den Online-Bereich eindringen.“
„Die britische Regierung hat internationale Partner alarmiert und wird weiterhin eng mit Verbündeten und Medienplattformen zusammenarbeiten, um die russischen Informationsoperationen zu untergraben.“
Moskau weist jegliche westliche Anschuldigungen von Desinformationskampagnen zurück. Washington zum Beispiel hat Russland beschuldigt, versucht zu haben, sich in die US-Präsidentschaftswahlen 2016 einzumischen.
Großbritannien behauptete, die Untersuchung habe ergeben, dass die Troll-Fabrik Telegram nutzte, um neue Unterstützer zu rekrutieren und zu koordinieren. Diese Anhänger attackierten dann die Social-Media-Profile von Kreml-Kritikern und spammten sie mit Kommentaren zur Unterstützung von Präsident Wladimir Putins Krieg zu.
Großbritannien behauptete, dass sie hochrangige britische Beamte und andere Weltführer sowie britische Minister ins Visier nahmen. Sie fügten auch hinzu, dass auf acht Social-Media-Plattformen, darunter Facebook, Telegram, Twitter und TikTok, Spuren der Operation gefunden wurden.
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