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EU-Wertpapieraufsicht beendet Untersuchung der Gelderaufsicht in Luxemburg

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Nach einer Untersuchung, ob die luxemburgische Finanzaufsicht gegen EU-Vorschriften zur Beaufsichtigung von Investmentfonds verstoßen hat, wird die Wertpapieraufsichtsbehörde der Europäischen Union keine weiteren Maßnahmen ergreifen, heißt es in einer E-Mail, die Reuters vorliegt.

Im vergangenen Jahr teilte die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) mit, dass sie die Aufsicht der luxemburgischen Aufsichtsbehörde CSSF über einen Gruppenfonds namens LFP I SICAV untersuche.

In einer Folge-E-Mail vom 14. Dezember 2021 erklärte die ESMA, dass sie keine Untersuchung wegen eines Verstoßes gegen EU-Recht einleiten werde. Dies basierte teilweise auf „detaillierten vertraulichen Daten der CSSF, einschließlich ihrer jüngsten Aufsichts- und/oder Durchsetzungsaktivitäten“.

Die CSSF reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme. ESMA bleibt während der Osterferien geschlossen.

LFP I SICAV war eine Gruppe von Fonds, die von Luxembourg Fund Partners verwaltet wurden. Viele von ihnen haben inzwischen geschlossen.

Der Columna Commodities Fund, einer der größten Hedgefonds der Welt, brach Ende 2016 zusammen.

Das verwaltete Vermögen (AUM) der LFP I SICAV belief sich auf knapp 400 Millionen Euro (436.5 Millionen US-Dollar). Der Großteil der Anleger stammte aus Pensions- und Altersvorsorgekonten.

Laut David Mapley, der Privatanleger auf der Suche nach Bargeld vertritt, beträgt das verwaltete Vermögen des Fonds derzeit 20 Millionen Euro.

Die ESMA erhielt eine Beschwerde von Mapley, die Reuters vorliegt. Darin hieß es, die CSSF habe die MiFID-II-Vorschriften der EU zum Anlegerschutz nicht eingehalten.

Mapley erklärte am Donnerstag in einer E-Mail: „Die Skepsis der Anleger angesichts der offensichtlichen Regulierungsvertuschung wächst weiter.“

Der ESMA wurden im Jahr 196 2020 Beschwerden über mutmaßliche Rechtsverstöße nationaler Aufsichtsbehörden gemeldet. Keine dieser Beschwerden wurde jedoch akzeptiert.

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