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Die Kommission genehmigt eine griechische Unterstützung in Höhe von 120 Mio. EUR, um Aegean Airlines für Schäden zu entschädigen, die durch den Ausbruch des Coronavirus entstanden sind

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Die Europäische Kommission hat festgestellt, dass ein griechischer Zuschuss von 120 Mio. EUR an Aegean Airlines den EU-Vorschriften für staatliche Beihilfen entspricht. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Fluggesellschaft für die Verluste zu entschädigen, die direkt durch den Ausbruch des Coronavirus und die von Griechenland und anderen Zielländern auferlegten Reisebeschränkungen zur Begrenzung der Ausbreitung des Coronavirus verursacht wurden. Griechenland hat der Kommission eine Beihilfemaßnahme mitgeteilt, um Aegean Airlines für die Schäden zu entschädigen, die vom 23. März 2020 bis 30. Juni 2020 durch die von Griechenland und anderen Zielländern eingeführten Eindämmungsmaßnahmen und Reisebeschränkungen zur Begrenzung der Ausbreitung des Coronavirus entstanden sind. Die Unterstützung erfolgt in Form eines direkten Zuschusses in Höhe von 120 Mio. EUR, der den geschätzten Schaden, der der Fluggesellschaft in diesem Zeitraum direkt zugefügt wurde, nicht übersteigt.

Die Kommission bewertete die Maßnahme gemäß Artikel 107 Absatz 2 Buchstabe b des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV), die es der Kommission ermöglicht, von den Mitgliedstaaten gewährte staatliche Beihilfemaßnahmen zu genehmigen, um bestimmte Unternehmen oder Sektoren direkt für Schäden zu entschädigen verursacht durch außergewöhnliche Ereignisse. Die Kommission stellte fest, dass die griechische Maßnahme den Schaden von Aegean Airlines kompensieren wird, der direkt mit dem Ausbruch des Coronavirus zusammenhängt. Es wurde auch festgestellt, dass die Maßnahme verhältnismäßig ist, da die Beihilfe nicht über das hinausgeht, was zur Beseitigung des Schadens erforderlich ist.

Auf dieser Grundlage gelangte die Kommission zu dem Schluss, dass die griechische Schadensersatzmaßnahme den EU-Vorschriften für staatliche Beihilfen entspricht. Margrethe Vestager, Executive Vice President für Wettbewerbspolitik, sagte: „Die Luftfahrtindustrie ist einer der Sektoren, die vom Ausbruch des Coronavirus besonders stark betroffen sind. Diese Maßnahme wird es Griechenland ermöglichen, Aegean Airlines für den Schaden zu entschädigen, der unmittelbar aufgrund der Reisebeschränkungen entstanden ist, die zur Begrenzung der Verbreitung des Coronavirus erforderlich sind. Wir arbeiten weiterhin mit den Mitgliedstaaten zusammen, um praktikable Lösungen zu finden, um Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten gemäß den EU-Vorschriften zu unterstützen. “

Die vollständige Pressemitteilung ist verfügbar Online.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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