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Coronavirus: Die Kommission genehmigt zusätzliche Mittel zur Unterstützung der Aufnahmeeinrichtungen in Griechenland

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Die Kommission stellt Griechenland im Rahmen des Soforthilfeinstruments 25 Mio. EUR zur Verfügung, um die medizinische Kapazität in Aufnahmeeinrichtungen für Migranten auf dem griechischen Festland und auf den Inseln zu stärken. Mit den Mitteln soll sowohl die medizinische Infrastruktur in den Aufnahmezentren gestärkt als auch öffentliche Krankenhäuser in Aufnahmegemeinden in Griechenland unterstützt werden, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie mit einer erhöhten Nachfrage konfrontiert sind.

Margaritis Schinas, Vizepräsident der Abteilung „Förderung unserer europäischen Lebensweise“, sagte zu dieser Förderentscheidung: „Europäisch zu sein bedeutet, die Schwächsten zu schützen. Mit der heutigen Finanzierung unterstützen wir Migranten- und Aufnahmegemeinschaften in Griechenland dabei, den Zugang zur Gesundheitsversorgung für alle zu verbessern, was während der Pandemie besonders wichtig ist.“

EU-Innenkommissarin Ylva Johansson erklärte: „Das Virus ist unser gemeinsamer Feind. Wir wissen, dass es besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen überproportional trifft. Diese zusätzliche Unterstützung wird den griechischen Behörden helfen, die Menschen in den Aufnahmezentren besser zu schützen und gleichzeitig den Druck auf die bestehenden Gesundheitsdienste zu verringern.“

Die Mittel sollen dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu minimieren, die medizinische Ausstattung öffentlicher Krankenhäuser zu verbessern, die Behörden bei der Durchführung von Gesundheitschecks und der Bereitstellung medizinischer Erstversorgung zu unterstützen und schließlich Bioabfallverbrennungsanlagen sowie Isolations- und Quarantäneeinheiten bereitzustellen. Diese Unterstützung kommt zu den 8 Millionen Euro hinzu, die aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds für die unmittelbare Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie auf den Ägäisinseln, wo sich die Aufnahme- und Identifizierungszentren befinden, bereitgestellt werden.

Unterstützung wird auch im Rahmen des laufenden Projekts PHILOS II bereitgestellt, das aus Mitteln des griechischen Nationalprogramms des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (37.5 Mio. EUR EU-Beitrag) finanziert wird und sich unter anderem auf den Einsatz von medizinischem Personal und die Beurteilung der epidemiologischen Lage in den Aufnahmezentren konzentriert.

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