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Coronavirus

EU-Kohäsionspolitik: Abschluss der Maßnahmen zum Jahresende gegen die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie

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Die Kommission gibt die Ergebnisse der Coronavirus Response Investment Initiative (CRII) und der Coronavirus Response Investment Initiative Plus (CRII+) für 2020 bekannt, die von der Kommission zur Bekämpfung der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie ins Leben gerufen wurden. Die EU hat seit Beginn der Krise Investitionen in Höhe von rund 18 Milliarden Euro mobilisiert, um den Gesundheits- und den sozioökonomischen Sektor zu unterstützen. Die für Kohäsion und Reformen zuständige Kommissarin Elisa Ferreira sagte: „Wir nähern uns dem Ende eines für alle sehr schwierigen Jahres. Die Höhe der EU-Kohäsionsfonds, die neu programmiert und den am stärksten betroffenen Sektoren zugewiesen wurden, zeigt, wie entscheidend die beiden CRII-Pakete für die Unterstützung von Mitgliedstaaten, Bürgern und Unternehmen in dieser Krise waren. Die Kohäsionspolitik stand im Kampf gegen die negativen Auswirkungen der Pandemie an vorderster Front und wird dies auch weiterhin tun, wenn es darum geht, unsere Volkswirtschaften wieder in Schwung zu bringen und dafür zu sorgen, dass sie gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.“

Investitionen, die durch die außergewöhnliche Flexibilität der CRII- und CRII+-Gesetzgebungspakete ausgelöst wurden, wurden durch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Kommission, den Mitgliedstaaten und den Regionen ermöglicht. Diese Zusammenarbeit ermöglichte unter anderem die Anpassung von 82 % der kohäsionspolitischen Programme „Investitionen für Wachstum und Beschäftigung“ in 25 Mitgliedstaaten und im Vereinigten Königreich. Durch die Möglichkeit, den 100-prozentigen EU-Kofinanzierungssatz zu nutzen, stehen den Mitgliedstaaten für dieses Rechnungsjahr zusätzliche 3.2 Milliarden Euro in ihren Haushalten zur Verfügung. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben von den meisten verfügbaren Fördermitteln (über 10 Milliarden Euro) profitiert, die den Unternehmen geholfen haben, über Wasser zu bleiben. 3 Milliarden Euro gingen an Menschen, unter anderem für soziale Dienste für schutzbedürftige Gruppen und befristete Beschäftigungsprogramme für Arbeitnehmer. Schließlich wurden 6.6 Milliarden Euro für den Gesundheitssektor bereitgestellt, zusätzlich zu den 10.2 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt, die diesem Bereich bereits in den Jahren 2014–2020 zugewiesen wurden.

Weitere Details finden Sie in der Pressemitteilung Daten zu den mobilisierten Ressourcen finden sich auf der Website der Kommission Coronavirus-Dashboard und auf der InfoRegio-Webseite.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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